­čçę­čç¬ ÔÇö Hi, ich bin Martin Ueding. Je nach Situation bin ich Physiker, Maschinenlerner, Softwareentwickler und Fahrradaktivist. Ich habe recht fr├╝h mit dem Programmieren angefangen und schreibe dar├╝ber im Bereich Computer. Im Physikstudium bin ich immer weiter in die Computerphysik gegangen, meine Studiumsunterlagen sind noch immer Teil dieser Webseite. Nach der Promotion bin ich in die Wirtschaft gewechselt. Seit dem Abitur habe ich meine Wege mit dem Fahrrad erledigt, Radtouren unternommen und irgendwann auch Radreisen.

Aktuell schreibe ich am meisten zu Verkehrsthemen, manchmal auch noch ├╝ber Wissenschaft, Maschinenlernen oder anderen Dingen, die mir einfallen. Die eher technischen Dinge schreibe ich meist auf Englisch, den Rest auf Deutsch.

­čç║­čçŞ ÔÇö Hey, I am Martin Ueding, a physicist, software developer, machine learning researcher and a traffic policy activist from Germany. On my blog you can find all my physics study material, English articles about computer and programming, about science and travel. The articles about traffic policy are in German.


Mich findet man auch auf anderen Plattformen und Webseiten:


Strategie f├╝r Aktualisierungen von Beitr├Ągen

F├╝r Geschichten, an denen ich l├Ąnger arbeite oder auf Fortsetzungen warte, musste ich mir eine Strategie f├╝r den Blog ├╝berlegen. Ich werde versuchen m├Âglichst geb├╝ndelte Artikel zu ver├Âffentlichen, ansonsten aber Serien klar kenntlich zu machen.

In letzter Zeit schreibe ich relativ viele Artikel ├╝ber Kontakt zu Stadtverwaltungen bez├╝glich Fahrradinfrastruktur. Dabei gibt es immer den gleichen Verlauf:

  1. Ich sehe irgendwo eine Stelle, die ziemlich merkw├╝rdig ist. Dann mache ich Fotos, dokumentiere das Chaos. Ich schaue in den Verwaltungsvorschriften, um herauszufinden, welche Teile davon klar ordnungswidrig sind und man bei der Stadtverwaltung einfordern kann.
  2. Dann schreibe ich eine E-Mail an die zust├Ąndige Stadtverwaltung und bohre dort nach. Manchmal einfach nur so Verweis auf eine schlechte Situation, manchmal im Bezug auf konkrete Vorschriften. Dann stelle ich teilweise bohrende IFG-Anfragen nach Begr├╝ndungen f├╝r Ausnahmen, die die Stadt h├Âchstwahrscheinlich nicht liefern kann.
  3. Es kommt eine R├╝ckmeldung von der Stadt, ich kommentiere das auf dem Blog und schreibe wieder zur├╝ck.
  4. Irgendwann gibt es ein Endergebnis, Verkehrszeichen wurden ver├Ąndert, eine Radwegbenutzungspflicht aufgehoben.

Ich m├Âchte einerseits eine m├Âglichst fertige und runde Geschichte pr├Ąsentieren, andererseits aber auch an aktuellen Entwicklungen teilhaben lassen. Die Antworten der Verwaltungen dauern teilweise ewig, manchmal kommt auch gar keine Antwort. Wenn ich alle Artikel zur├╝ckhalte, bis es fertig ist, h├Ątte ich nicht nur einige, sondern sehr viele Entw├╝rfe.

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Radverkehrsf├╝hrung am Ortseingang von Hennef

Am Ortseingang von Hennef endet der linksseitige Radweg, man muss mithilfe einer Ampel auf die andere Stra├čenseite. Dort geht aber kein Radweg weiter, man muss sich irgendwie durchmogeln.

Und direkt der n├Ąchste Artikel ├╝ber furchtbare Fahrradinfrastruktur. Diesmal am Ortseingang von Hennef, von Sto├čdorf kommend. Ich wollte eigentlich was anderes in Hennef noch dokumentieren und bin mal nicht an der Sieg entlang gefahren. Da habe ich direkt das n├Ąchste Ding entdeckt, ├╝ber das ich hier berichten m├Âchte.

Man f├Ąhrt also auf dem linksseitigen Radweg entlang der Landstra├če Frankfurter Stra├če, und dann ist der Radweg am Ortseingang zu Ende.

Tja, dann wechseln wir wohl mal besser auf die andere Stra├čenseite.

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Radverkehrsf├╝hrung Frankfurter Stra├če in Buisdorf

In Buisdorf ist die Radverkehrsf├╝hrung Richtung Sto├čdorf nicht klar und erst nach Suche ersichtlich. Ich dokumentiere das Chaos und schicke der Stadt Sankt Augustin eine Anfrage bez├╝glich Verbesserungen.

Fr├╝her bin ich mit dem Fahrrad meist an der Sieg entlang gefahren, an der M├╝ndung angefangen und dann irgendwo so bei Hennef war dann auch genug. Aber jetzt m├Âchte ich auch mal weiter in diese Richtung, also versuche ich auch schneller nach Hennef zu kommen. So habe ich eine Route durch Buisdorf geplant. Das ist einer der Ortsteile von Sankt Augustin. Falls ihr, wie ich vor einem Jahr, das rheinische Dehnungs-I nicht kennt: Man spricht das ┬╗Buusdorf┬ź aus.

Die F├╝hrung geht entlang der Frankfurter Stra├če, der Landstra├če einmal quer durch. Das ist also so ein Ort, der um eine schnurgerade Durchgangsstra├če gewachsen ist. F├╝r mich scheint das nur eine Schlafstadt zu sein, aber vielleicht tue ich dem Ort damit auch Unrecht. Jedenfalls ist die Radverkehrsf├╝hrung nicht die oberste Priorit├Ąt gewesen, so wie in Sankt Augustin generell. Zur Orientierung wie immer die Karte von Open Streep Map:

Die einzelnen Stationen werde ich im Text noch aufgreifen.

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Neuer Drucker

Einen neuen Drucker auszusuchen ist Fischen im Tr├╝ben. Der Billigste funktioniert aber erstaunlich gut.

Es wurde Zeit, einen neuen Drucker zu kaufen. Mein Samsung C410 hatte irgendwann einen Elektronikschaden, da ging nichts mehr. Die Elektronik auszutauschen kostet mehr als der ganze Drucker, dazu waren die Toner auch schon ziemlich leer. Das h├Ątte sich nicht mehr gelohnt.

Also habe ich nach einem neuen Schwarz-Wei├č-Laserdrucker geschaut. Mehr brauche ich gar nicht um Texte und Versandetiketten auszudrucken. Duplex brauche ich auch nicht, aber WLAN musste sein. Der Drucker soll von mehreren Rechnern aus genutzt werden, daher reicht USB nicht. Es gibt einige dieser Drucker ab ungef├Ąhr 110 EUR, jedoch ist nicht klar, worin sie sich unterscheiden. Manche haben noch Duplexdruck, andere haben einen LAN-Anschluss.

Dann steht bei einigen Druckern, dass sie auch unter Linux laufen. Das ist meist ziemlich furchtbar, man installiert sich merkw├╝rdige Software der Hersteller und muss frickeln. Der von Samsung ging unter Linux, und ein Brother ging auch. Ein uralter HP auch. Auf den Seiten der Hersteller findet man da meist nicht so richtig viel handfestes.

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Kleine Anfrage zum Gehwegparken beim Land NRW

Es gab eine Kleine Anfrage zum Gehwegparken an die Landesregierung von NRW. Darin scheint eine eher politische Meinung mit mir unschl├╝ssiger Begr├╝ndung gegeben zu sein. Die Landesregierung f├╝hlt sich nicht zust├Ąndig, sieht kein gro├čes Problem mit schmalen Rest-Gehwegen (Ôëą 1 m) und will auch nichts vereinheitlichen.

Die Saga zum Gehwegparken geht weiter. Ich hatte ja schon bei der Bezirksregierung nachgefragt, und dort war es sehr ern├╝chternd. Arndt Klocke, Abgeordneter der Gr├╝nen im Landtag NRW, hat parallel eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Inzwischen liegt die Antwort vor. Ich werde aus beiden zitieren und ein bisschen kommentieren.

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Radverbindung aus St├╝cken

Die Radwege am Rhein und der Sieg sind schmal, inkonsistent und vollkommen ├╝berlastet. An sonnigen Tagen sind sie erfreulicherweise voller Ausfl├╝gler, als Pendlerroute dann aber nicht zu gebrauchen. Anhand der Strecke von K├Ânigswinter nach Beuel zeige ich, wie inkonsistent alles ist.

Gestern war ich mit dem Fahrrad auf dem Gro├čen ├ľlberg und wollte den R├╝ckweg nach Bonn ganz entspannt auf ebener Strecke fahren und nicht wieder im Wald zur├╝ck. W├Ąre ich mit dem Auto zu einem der vielen Wanderparkpl├Ątze im Siebengebirge gefahren, so h├Ątte ich einfach die B 42 und sp├Ąter die A 59 genommen. Einfach immer geradeaus fahren, und ich w├Ąre wieder in Beuel. Es gibt f├╝r den Autoverkehr also ein solides Streckennetz. Dies k├Ânnen zum Beispiel auch Berufspendler nutzen, die in K├Ânigswinter wohnen und nach Bonn rein wollen. Karte von Open Street Map:

Und wie sieht es f├╝r die Radfahrer aus? Gibt es dort eine vern├╝nftige Verbindung? Der erste Kandidat ist der Radweg am Rhein. Am Fluss entlang fahren ist ja sch├Âne Sache. Die Radverkehrsf├╝hrung am Rhein ist furchtbar. Sie ist inkonsistent, die Wege sind viel zu schmal und f├╝r die meisten auch nicht klar zu erkennen. Es gibt hinreichend viele verwirrte Leute, sodass man nicht z├╝gig fahren kann. Als Pendelstrecke ist es wirklich mangelhaft, und selbst als Freizeitweg ist es nicht befriedigend.

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Abschleppgruppe in Bonn

Gef├Ąhrdend parkende Fahrzeuge k├Ânnen in Bonn anscheinend problemlos abgeschleppt gelassen werden. Ein Erfahrungsbericht und Anleitung.

In Berlin haben ein paar Leute die Polizei konsequent zum Abschleppen von gef├Ąhrdend geparkten Autos gebracht. Parken auf Geh- und Radwegen ist zwar verboten, jedoch weigern sich Ordnungsamte zu h├Ąufig auch wirklich etwas zu tun. Dadurch entsteht ein rechtsfreier Raum, der neulich eine Radfahrerin ihr Leben kostete. Die Berliner Leute haben sich unter dem Namen Abschleppgruppe ein bisschen organisiert.

Auf Twitter findet man unter dem Hashtag #Abschleppgruppe viele Bilder aus Berlin, aber auch aus anderen St├Ądten. Die Methoden der Berliner Gruppe funktionieren auch in anderen Bundesl├Ąndern. Polizei ist zwar L├Ąndersache, die StVO ist aber auf Bundesebene. Das Ordnungsamt ist jedoch wieder Sache der St├Ądte, sodass nicht alles immer direkt ├╝bertragbar ist.

In Bonn hatte ich bisher den Eindruck, dass nie abgeschleppt wird. Vielleicht in den krassesten F├Ąllen, aber nicht in Wohngebieten. Da die Leute in anderen St├Ądten allerdings so einen Erfolg damit hatten, sah ich f├╝r Bonn auch eine Chance. Die Tage hatte ich einen besonders dreisten Gehwegparker:

Die meisten lassen zwei Gehwegplatten, also einen Meter Gehweg, ├╝brig. Das ist dann zwar noch immer verboten, jedoch keine Behinderung. Fu├čg├Ąnger:innen mit Kinderwagen m├╝ssen auf die Fahrbahn ausweichen und werden dadurch gef├Ąhrdet. Neben dem Laternenmast waren es hier noch grob eine Gehwegplatte, also 50 cm.

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Sichere Querungsm├Âglichkeit bei Sechtem

Zwischen Sechtem und Bornheim gibt es einen linksseitigen Radweg, dem jedoch die sichere Querungsm├Âglichkeit fehlt.

Die Tage war ich auf einer Radtour zwischen Sechtem und Bornheim. Dort fuhr ich auf der Kaiserstra├če (L 190) und bog nach links in den Sechtemer Weg (K 42) ab (Karte). Dort sah ich einen Gehweg auf der Gegenseite mit Zeichen 239.

Insgesamt etwas merkw├╝rdig, f├Ąngt dieser Gehweg doch mitten im Nirgendwo an. Aber gut.

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Reinforcement Learning with Frozen Lake

I have tried out reinforcement learning with the frozen lake example. In this post I will introduce the concept of Q-learning, the TensorFlow Agents library, the Frozen Lake game environment and how I put it all together.

When I play board games, I cannot stop myself from seeing the abstract rules, building a decision tree in my head and wondering how one could play an optimal round. This has led me to write a couple articles about board games. The one about Scythe features an implementation of parts of the game and the attempt to find a good game using just beam search. That was a first step, but I want to do better.

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Befreiung eines Gehwegs

An einem chronisch zugeparkten Gehweg habe ich die ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum regelm├Ą├čig von der M├Âglichkeit der Privatanzeige Gebrauch gemacht. In Kombination mit Eins├Ątzen vom Ordnungsamt konnte der Gehweg nun weitestgehend von behindernd parkenden Autos befreit werden.

Den Artikel hatte ich schon ver├Âffentlicht, jedoch hat sich die Situation noch weiter enwickelt und das Fazit damit gedreht. Daher ist er nochmal mit neuem Datum ver├Âffentlicht.

Ich gehe seit ungef├Ąhr sechs Monaten regelm├Ą├čig an einer Stra├če entlang, fast jeden Tag. Dort ist der Gehweg nur drei Gehwegplatten breit; es stehen ungef├Ąhr 160 cm Breite f├╝r die Fu├čg├Ąnger zur Verf├╝gung. Dies aber nur in der Theorie, in der Praxis sind dort immer wieder KFZ geparkt. Dort steht kein Zeichen 315 (eckig, blau, erlaubt Parken auf dem Gehweg), somit ist das Parken auf dem Gehweg nicht erlaubt. Die Anordnung dieses Verkehrszeichen w├Ąre auch nicht erlaubt, selbst wenn die Stadt Bonn dies rechtswidrig an anderen Stellen tut. In dieser Stra├če ist die Fahrbahn nicht so breit, die Autofahrer wollen anscheinend auf andere Autofahrer R├╝cksicht nehmen, und behindern lieber Fu├čg├Ąnger.

Generell habe ich wenig Verst├Ąndnis daf├╝r. Hier aber ├╝berhaupt keins, schlie├člich wird die Fahrbahn keine 30 m breit genug um komplett auf der Fahrbahn zu parken. Die Anwohner:innen sind schlicht zu faul zum Laufen. Und ich sehe es als Fu├čg├Ąnger nicht ein, wegen deren Faulheit dort im Entengang zu laufen. Trage ich mein Altglas zum Container, so muss ich enorm aufpassen kein Auto zu besch├Ądigen. Regelm├Ą├čig sehe ich auch Eltern mit Kinderwagen, die auf die Fahrbahn ausweichen m├╝ssen.

Erfahrungen mit Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen habe ich jetzt schon l├Ąnger, die werden von der Bu├čgeldstelle der Stadt Bonn auch bearbeitet. Ich hatte von anderen den Eindruck, dass es einer gewissen Anzahl Bu├čgelder braucht (kostet aktuell leider nur 15 EUR), bis Einsicht einkehrt und dort nicht mehr geparkt wird. Also habe ich mich mal auf die eine Stelle konzentriert und geschaut, wie lange es braucht, bis die Wiederholungst├Ąter:innen aufgeben.

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