Einträge über Sport

Als Kind wollte ich nach der Schule vor allem am Computer sitzen und bloß nicht »vor die Tür«. Das hat sich inzwischen komplett gewandelt, nun verbringe ich sehr gerne Zeit in der Natur, besonders im Wald. Ich fahre viel Fahrrad, teils bei täglichen Erledigungen, teils bei (langen) Radtouren in der Freizeit.

Beim Sport erfasse ich gerne Daten und teile diese über mein Profil auf Strava. Ich habe noch ein Profil auf Komoot, das nutze ich allerdings nur wenig.

In dieser Kategorie geht es um Radfahren und Trail Running an sich, um Datenauswertungen zum Sport und auch die Ausrüstung, die mir dabei gute Dienste leistet.


Laserbehandlung beim Orthopäden

Vor vielen Jahren war ich wegen akuten Beschwerden beim Orthopäden. Rückblickend hat es sich einfach um eine Reizung aufgrund einer außergewöhnlichen Belastung gehandelt, die dann auch komplett ohne Behandlung abgeheilt wäre. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings Privatpatient, also ein Geldbringer für eine Praxis. Und so bekam ich dann auch schnell einen Termin bei einem Orthopäden, der mich als Privatpatient natürlich gerne nahm.

Vor Ort hörte er sich kurz meine Symptome an, fragte allerdings nicht wirklich im Detail zu dem Sport, den ich mache. Er nutzte anstelle dessen diverse teuer aussehende Diagnosegeräte, mit denen er dann in kürzester Zeit aus minimalen Dingen irgendwelche Krankheiten diagnostizierte. Bildgebende Verfahren in der Orthopädie können sinnvoll eingesetzt werden, aber zu häufig kommt da nichts gutes bei heraus.

Bei einer akuten Überlastung sollte man einfach ruhen und sich überlegen, wie man die Belastung in Zukunft etwas verträglicher gestalten kann. Zum Beispiel sitze ich inzwischen mit mehr Spannung im unteren Rücken auf dem Fahrrad und habe weniger Druck in den Handgelenken. Dadurch werden die nicht überlastet. Der Orthopäde wollte aber nur die Symptome behandeln.

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Von Kraft App zu Tabellenkalkulation

Ich hatte bisher immer die Kraft App für mein Krafttraining genutzt. Die funktioniert eigentlich auch gut, jedoch wird manchmal ein Training nicht sauber abgespeichert. Vielleicht mache ich da etwas falsch, allerdings finde ich diesen Datenverlust extrem ärgerlich. Da ich noch immer auf dem Klemmbrett parallel die Zahlen eingetragen hatte, konnte ich das alles problemlos wieder rekonstruieren. Jedoch macht es keinen Spaß eine App zu nutzen, die Daten verliert.

Und so bin ich wieder von der App weg. Ich habe mir jetzt einfach ein Dokument auf Google Tabellen erstellt. Da habe ich alle meine Übungen drin, sowie alle Gewichte und Zeiten:

Das kann ich auf dem Handy auch öffnen. Dank fixierter Zeilen und Spalten klappt das auch sehr praktisch. Ich habe oben die Einstellungen der Geräte drin, und so sieht das ganze sehr analog zu dem Plan aus Papier aus, den ich dort bekommen habe.

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Stoppuhr für Krafttraining

Bei dem Krafttraining, das ich mache, soll man immer vier Sekunden bewegen, zwei Sekunden halten, vier Sekunden zurück bewegen, zwei Sekunden halten. Eine Wiederholung dauert also 12 Sekunden. Das ganze soll man bis zur Erschöpfung der Muskeln wiederholen. Bei über 120 Sekunden Gesamtzeit erhöht man das Gewicht, bei unter 90 Sekunden verringert man es.

Dafür wollte ich noch eine hübsche Stoppuhr haben. Und jetzt habe ich sie mit SVG und JavaScript programmiert:

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Radtour auf den Drachenfels

Ende Oktober war das Wetter noch einmal sehr schön warm, auch wenn das bezüglich Klimawandel eher erschreckend war. Wir haben das Wetter jedenfalls genutzt und sind zum Drachenfels hoch. Von der Rheinaue bei der Südbrücke aus betrachtet war der Drachenfels (Burg auf dem Berg rechts am Ende der Kette) noch ein gutes Stück weg.

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Radtour auf den Petersberg (2020)

Nachdem ich jetzt Artikel zu den Radtouren auf den Großen Ölberg und den Drachenfels gemacht habe, kommt hier auch noch einer über den Petersberg, allerdings mit Fotos von 2020. Das war gerade in den ersten Monaten der Covid-Pandemie, und mehr als alleine draußen unterwegs sein konnte man ja nur schwer machen. Also hatte ich mir einmal den Petersberg vorgenommen.

Da oben ein Hotel ist, geht es hoch über eine Privatstraße, die gut ausgebaut ist.

Die ist schon ziemlich steil, und hat aber viele interessante Kurven.

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Aussicht vom Großen Ölberg

Im Mai bin ich zum ersten Mal auf den Großen Ölberg gefahren. Das ist der höchste Berg im Siebengebirge. Die Wege sind mit Schotter, man kann das fahren, aber so richtig optimal ist das nicht für mein Trekkingrad. Umso entlohnender war dann die Aussicht oben auf der Spitze:

Weil der Berg so weit vom Rhein weg ist, kann man den Rhein nicht mehr so gut sehen, wie zum Beispiel vom Drachenfels aus.

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Radtour nach Koblenz und Zurück (2021)

Da war noch eine Radtour, über die ich bisher keinen Artikel geschrieben hatte. Aber sie weiterhin meine längste Radtour, also hat sie auch einen Artikel verdient. Ich bin eines morgens aufgewacht und dachte mir, »Ich fahre heute nach Koblenz!« Mir war klar, dass das schon eine sehr weitere Strecke werden wird. Aber entlang des Rheines gibt es ja Eisenbahn, sodass ich in jedem Ort einfach in einen Zug hätte steigen und abbrechen können. Das hat mir dann die nötige psychologische Sicherheit gegeben, mal an meine Grenzen zu gehen. Und so bin ich nach Koblenz gefahren, und noch wieder zurück:

Die ganze Tour findet man auf Strava.

Richtung Koblenz bin ich entlang der B 42 gefahren. Und das ist wirklich nicht so schön gewesen. Das Rheintal ist eher schmal zwischen Rhein und Bergen, und es müssen B 42, Bahngleise und Radweg da irgendwie hinpassen. Von daher wechselt zwar die Reihenfolge der drei Wege immer wieder, aber letztlich fährt man die ganze Zeit in der Nähe der Bundesstraße. Und das ist laut. Diese Strecke will ich nicht noch einmal fahren in nächster Zeit.

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Fahrradtour zur Hohen Acht (2019)

2019 sprach mich ein Kollege in meiner Arbeitsgruppe an der Uni an, ob wir nicht mal eine Radtour zusammen machen wollten. Als Ziel hat er die Hohe Acht vorgeschlagen. Mir kam das etwas sehr ambitioniert vor, schließlich wären das ungefähr 150 km Strecke, die wir fahren müssten. Dazu noch die ganzen Anstiege. Ich war mir nicht so sicher ob das klappen würde. Da ich mir aber auch nicht sicher war, dass es nicht klappen würde, habe ich zugesagt. Und so sind wir dann an einem diesigen Oktobertag los. Ich hatte genug Ausrüstung dabei, um Schläuche zu tauschen, genug Getränke für zwei Personen und noch genug zu Essen, damit unterwegs die Laune nicht abnimmt. Auf zwei Packtaschen verteilt ging das ziemlich gut.

Leider fing es relativ früh dann an immer wieder zu nieseln. Aber das war okay, dafür gibt es ja Trekkingkleidung. Irgendwann hatten wir eine Kuppe überquert und konnten in das Ahrtal blicken. Das war schon ein toller Moment, auch wenn es so diesig war.

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Unerreichbare Kachel am Flughafen

Bei den Explorer Tiles bin ich inzwischen bei einem Quadrat von 19². Die Limitierung im Norden kommt aber leider durch eine Kachel beim Flughafen Köln-Bonn, die einfach nicht erreichbar ist.

Generell ist in der Wahner Heide militärischer Bereich, weil dort noch Munition liegen kann. Man darf sich dort aber auf den Wegen durchaus frei bewegen. Jedoch ist der Teil direkt beim Flughafen sogar militärischer Sicherheitsbereich, und man darf dort definitiv nicht mehr rein. An der Grenze steht auch ein Zaun, der das sehr eindeutig macht.

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Drei Monate Krafttraining

Seit Juli mache ich neben meinem ganzen Ausdauertraining durch das Radfahren auch Krafttraining. Es gibt einfach Muskelgruppen, die im Alltag nicht genug gefordert werden, um mit Belastungsspitzen gut klarkommen zu können. Daher habe ich mich bei Kieser-Training angemeldet. Deren Konzept sind kontrollierte und geführte Bewegungen an speziellen Maschinen, die immer nur eine Muskelgruppe isolieren. Man macht die Übungen langsam, also vier Sekunden Bewegung in die eine Richtung, zwei Sekunden halten, vier Sekunden Bewegung zurück, zwei Sekunden halten. Somit dauert eine Wiederholung 12 Sekunden.

Dazu kommt die Einstellung des Gewichts. Man soll zwischen 90 und 120 Sekunden die totale Erschöpfung erreichen, dass man also keine weitere Wiederholung schafft. Damit sind das dann 8 bis 10 Wiederholungen, die man schaffen soll. Schafft man mehr als 120 Sekunden, erhöht man das Gewicht, schafft man weniger als 90 Sekunden, verringert man das Gewicht für das nächste Training.

Trägt man über viele Trainings die Punkte aus Dauer und Gewicht auf, so erhält man einen typischen Verlauf. Anfangs war das Gewicht zu gering, ich konnte deutlich über 120 Sekunden wiederholen. Also das Gewicht immer wieder erhöht, jedoch ist meine Fähigkeit so schnell gewachsen wie das Gewicht, die Zeit ist also nicht wirklich kleiner geworden.

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