­čçę­čç¬ ÔÇö Hi, ich bin Martin Ueding; Physiker, Maschinenlerner, Softwareentwickler und Fahrradaktivist. Ich habe recht fr├╝h mit dem Programmieren angefangen und schreibe dar├╝ber im Bereich ┬╗Code & Zahlen┬ź. Im Physikstudium bin ich immer weiter in die Computerphysik gegangen, meine Studiumsunterlagen sind noch immer Teil dieser Webseite. Nach der Promotion bin ich in die Wirtschaft gewechselt. Seit dem Abitur habe ich meine Wege mit dem Fahrrad erledigt, Radtouren unternommen und irgendwann auch Radreisen. Inzwischen bin ich auch Aktiver im Radentscheid Bonn.

Aktuell schreibe ich am meisten zu Verkehrsthemen, manchmal auch noch ├╝ber Wissenschaft, Maschinenlernen oder anderen Dingen, die mir einfallen. Die eher technischen Dinge schreibe ich meist auf Englisch, den Rest auf Deutsch.

Man kann mich per E-Mail, Threema oder Telegram kontaktieren, oder mich auf Twitter, LinkedIn oder XING finden.

­čç║­čçŞ ÔÇö Hey, I am Martin Ueding, a physicist, software developer, machine learning researcher and a traffic policy activist from Germany. On my blog you can find all my physics study material, mostly English articles about code and numbers and travel. The articles about traffic policy are in German.

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Neue aber unfertige EO97 nach Iraklion

Am letzten Tag unseres Urlaubs in Kreta mussten wir mit dem Mietwagen zur├╝ck zum Flughafen fahren, also von Kalamaki nach Iraklio. Naiv, wie man dabei so ist, haben wir Google Maps genommen und uns navigieren lassen. Sah jetzt auch irgendwie ganz ordentlich aus:

Das Problem war dann allerdings, dass die EO 97 dann pl├Âtzlich aufgeh├Ârt hatte. Es ging dort nicht mehr weiter nach Iraklio. Wir hatten nach dem Linksabbiegen hinter Mires schon so ein ungutes Gef├╝hl. Auf den Schildern der Bundesstra├če war ┬╗Iraklio┬ź mit einem schwarzen Graffiti-X ├╝berspr├╝ht.

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Strandurlaub in ╬Ü╬▒╬╗╬▒╬╝╬Č╬║╬╣ auf Kreta

Anfang September waren wir f├╝r zwei Wochen im S├╝den von Kreta. Es war ein wundersch├Âner Strandurlaub, die Erholung tat uns richtig gut. Ich habe schon ein paar Artikel zu einzelnen Ausfl├╝gen ver├Âffentlicht, hier kommen noch ein paar allgemeine Dinge ├╝ber die Reise.

Die Hinfl├╝ge von K├Âln-Bonn aus sind unglaublich fr├╝h, der Abflug war um 05:25 Uhr. Es gibt aber auch keine anderen Fl├╝ge, anscheinend hat der Flughafen einfach nur die fr├╝hen Fl├╝ge abbekommen. Wir waren jedenfalls ziemlich ├╝bern├Ąchtigt, als wir dann endlich in Iraklio angekommen sind. Der Flughafen ist clever an der Nordseite der Insel direkt an der K├╝ste. Die Ferienflieger kommen alle vom Norden aus, und so m├╝ssen die Flieger die Insel nicht ├╝berfliegen. Der L├Ąrm in der Stadt sollte sich somit minimal darstellen.

Am Flughafen gibt es ein endloses Meer an Mietwagen. Kreta ist d├╝nn besiedelt und daher braucht man leider ein Auto.

Mit Auto ausgestattet, sind wir dann zum S├╝den der Insel gefahren. Kreta hat sehr hohe Berge, daher f├Ąhrt man einmal ├╝ber einen Pass. Die Aussicht aus dem Auto versprach schon einiges.

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Sonnenuntergang in ╬ť╬Ȥä╬▒╬╗╬▒

Einen Abend des Kreta-Urlaubes haben wir in Matala verbracht. Die kleine Stadt war einmal eine Hippie-Siedlung, und inzwischen ist das ein Touristenmagnet f├╝r alle Hippies und jene, die es sein wollen. Der Kern besteht aus einer Fu├čg├Ąngerzone, daher parken davor die ganzen Mietwagen der Touristen.

Auf dem Weg zur Fu├čg├Ąngerzone kann man noch einmal die ganzen Berge von unten sehen. Es ist wirklich beeindruckend, wie bergig es auf Kreta ist.

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Sonnenunterg├Ąnge in ╬Ü╬▒╬╗╬▒╬╝╬Č╬║╬╣

Da unser Hotel auf Kreta direkt an der Westk├╝ste liegt, hat man jeden Abend einen tollen Sonnenuntergang, auf den man schauen kann. Die Wolken und Gischt standen jeden Tag etwas anders, sodass sich immer wieder neue Perspektiven geboten haben. Am ersten Abend zum Beispiel sah es so aus:

Die Sonne ging dann, wie immer, recht z├╝gig unter. Dabei tauchte sie die Szene in immer rotere Farbt├Âne.

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Shared Space in ╬Ą¤ů╬╝¤Ç╬Č╬║╬╣ und ╬Ü╬▒╬╗╬▒╬╝╬Č╬║╬╣

Auch im Urlaub schaue ich immer wieder mit der Perspektive von Verkehrsplanung und Tiefbau auf die Umgebung. Und so sieht man in Kalamaki zum Beispiel am Supermarkt deutlich, dass es dort keine Gehwege gibt. Es gibt nur eine gro├če Fahrbahn, es ist effektiv Shared Space.

Die Fu├čg├Ąnger:innen laufen auf der Fahrbahn, und das klappt auch. Irgendwie ist alles so ad-hoc, wie man das ein bisschen auch aus Asien kennt.

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Ausflug nach ╬Ĺ╬│╬»╬▒ ╬ô╬▒╬╗╬«╬Ż╬Ě

Einen Nachmittagsausflug auf Kreta haben wir noch nach Agia Galini unternommen. Das ist wohl ein ehemaliges Piratennest, das inzwischen aber auch eine ziemlich von Tourismus dominierte Stadt zu sein scheint. Die Autofahrt dorthin war gewohnt h├╝gelig.

Dort angekommen haben wir den Parkplatz direkt am Hafen genutzt. Es ist schon ziemlich absurd, das beste Land nur zum Parken zu nutzen. Andererseits ist es vielleicht auch ├ťberschwemmungsgebiet, und dann ist ein Parkplatz noch eine sinnvollere Nutzung als dort Restaurants zu bauen.

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Neue Verpackung und kein Vorteil

Manchmal ver├Ąndern Hersteller die Verpackung von einem Produkt, ohne das restliche Produkt zu ver├Ąndern. So ist das bei den Ohrst├Âpseln, die ich nutze, um trotz Autoverkehr schlafen zu k├Ânnen. Die sind wiederverwendbar und werden mit einem kleinen R├Âhrchen in den Geh├Ârgang eingef├╝hrt. In der alten gr├╝nen Verpackung war immer eine Box dabei, in die beide St├Âpsel und das R├Âhrchen gut reinpassen. Die Box war au├čerdem sch├Ân kompakt.

Die neue rote Verpackung wird explizit als "Reiseetuis" angepriesen. Aber es hat keine Innere Struktur mehr, und ist gr├Â├čer. Man bekommt die St├Âpsel und R├Âhrchen dort rein, aber so wirklich ├╝berzeugend ist es nicht.

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Einstieg in JavaScript

Als ich so 15 war, habe ich mit PHP angefangen interaktive Webseiten zu bauen. Dabei habe ich dann auch HTML und CSS genutzt, um die Inhalte h├╝bsch zu pr├Ąsentieren. Mit JavaScript bin ich aber nie wirklich warm geworden. Ich habe die Interaktivit├Ąt immer nur im Backend gemacht, mein Frontend war immer eher langweilig. Irgendwann bin ich vom Web-Stack dann weg, und habe Desktopanwendungen in Java und sp├Ąter nur noch Kommandozeilenprogramme in Python geschrieben. Dazu kam, dass ich JavaScript verachtet hatte: Langsam, ineffizient, und voller super merkw├╝rdiger Kuriosit├Ąten durch das schwache und implizite Typsystem.

JavaScript wurde jedoch immer popul├Ąrer. Es kam das Electron-Framework, in dem diverse sehr n├╝tzliche Programme wie Spotify, Slack oder Obsidian geschrieben wurden. Ich sehnte mich nach einer Realit├Ąt, in der sich C++ und Qt durchgesetzt hatten, aber in der lebte ich einfach nicht. Und so habe ich diese Ressourcenfresser einfach nur noch passiv verachtet.

Gerade auch durch die Erfahrungen bez├╝glich Zielgruppe beim Vigilant-Crypto-Snatch-Projekt habe ich angefangen anders ├╝ber JavaScript nachzudenken. Es ist halt die eine Sprache, die wir im Browser zur Verf├╝gung haben. Wenn ich damit entwickele, kann ich Dinge direkt im Blog verf├╝gbar haben. Und so habe ich inzwischen die interaktive Karte mit Blogartikeln hier auf der Seite. Und ich habe diverse interaktive Grafiken, die mit Altair erstellt und dann von Vega dargestellt werden. Gerade auch weil dieser Blog kein Backend auf dem Server hat, bleibt nur JavaScript f├╝r interaktive Dinge.

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Siegburger Stra├če ÔÇô Fahrrad- und Autoperspektive

Die Siegburger Stra├če, die durch Bechlinghoven und Beuel-Ost f├╝hrt, fahre ich sehr regelm├Ą├čig, es ist meine Hauptroute ins Zentrum. Auf meiner Heatmap kann man sehr sch├Ân sehen, wie h├Ąufig ich die bisher gefahren bin. Daher kenne ich auch jede Ecke dort mit dem Fahrrad auswendig, auch bestimmte Wurzelaufbr├╝cke und Hubbel.

Nun sind wir an einem Tag mit 35 ┬░C diese Strecke ausnahmsweise mit dem Auto gefahren. Und wir waren schockiert, wie komfortabel diese Strecke mit dem Auto zu fahren ist. Ich hatte schon einmal ├╝ber den Radweg an der Siegburger Stra├če geschrieben, allerdings nur ├╝ber ein Teilst├╝ck, und nur aus der Fahrradperspektive. In diesem Artikel vergleiche ich die Strecke f├╝r Fahrrad und Auto.

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