Einträge über Code & Zahlen

Recht früh habe ich begonnen mit Computern zu beschäftigen, die Physik kam dann auch dazu. Im Physikstudium habe ich mich auf die Schnittmenge spezialisiert, die Computerphysik. Viele Dinge nehme ich nun mit dem Blick eines Naturwissenschaflers und Softwareentwicklers wahr. Entsprechend sind die Artikel in dieser Kategorie über Programmiersprachen, von mir geschriebene oder genutzte Software, Physik, quantitative Untersuchungen von Finanzthemen und weitere Dinge dieser Art.

Meinen Code findet man auf GitHub, meine dummen Fragen auf Stack Overflow. Auf Physics Stack Exchange habe ich auch einige Fragen gestellt und beantwortet.

Meine wissenschaftlichen Artikel aus der Studienzeit findet man auf arXiv und ORCID.


Datenanalyse für die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl

In Frankfurt wird demnächst ein*e Oberbürgermeister*in gewählt. Die Frankfurter Rundschau hat dazu den FR Wahlhelfer veröffentlicht, der bei allen Kandidat*innen Stellungnahmen zu gewissen Fragen enthält und analog zum Wahl-o-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung funktioniert. Ich habe hier auf die Antworten meine Datenanalyse angewandt und erhalten hier die gleichen Grafiken, natürlich mit anderen Inhalten.

Das erste ist die Korrelation zwischen den Kandidat*innen. Man kann hier zum Beispiel gut sehen, wie die Kandidat*innen von SPD und Grüne ziemlich viel Überschneidung haben. Der Gegensatz zur AfD kommt hier von der Gartenpartei Frankfurt.

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Zwei gleichaussehende Apps von Barclays

Ich habe eine Kreditkarte von Barclays. Auf meinem neuen Handy musste ich noch deren App einrichten, damit ich da auch Zahlungen freigeben kann. Also habe ich die App von Barclays installiert.

Ich wurde irgendwann allerdings stutzig, als ich dort nicht meine deutsche Telefonnummer eingeben konnte. Das schien eine App nur für UK zu sein. Ich habe daher noch einmal geschaut, welche App ich eigentlich auf dem alten Handy installiert hatte. Es war die für DE und AT.

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Oberflächen von Google und Samsung im Vergleich

Auf dem Handy von Samsung mit deren One UI gibt es die basalen Apps auch noch von Samsung. Ich habe die Samsung Uhr-App einmal ausprobiert, war dann allerdings schnell frustriert. Möchte man sich dort einen Wecker stellen, muss man die Uhrzeit mit so einem bescheuerten Rad einstellen:

Man muss da also so lange rauf und runter wischen, bis man die Zeit hat. Bei den Minuten von 0 bis 59 dauert das echt ziemlich lange. Und es ist einfach so unnötig.

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Geringere Informationsdichte auf modernen Webseiten am Beispiel von IFTTT

Ich erinnere mich noch an früher, an die Zeiten von Röhrenbildschirmen. Da hatte ich einen 17" Röhrenbildschirm, der einem 15" Flachbildschirm entsprach. Darauf hatte ich 800×600 Pixel Auflösung. Mit Windows XP und den damaligen Programmen passte da genug drauf. Irgendwann hatte ich ein Apple iBook mit 1024×768 Pixeln Auflösung. Da ging auch viel mit, gerade Programme wie Photoshop und Final Cut hatten eine sehr dichte Nutzeroberfläche. Die Monitore wurden größer, ich habe privat noch immer 23" mit 1920×1080 Pixeln. Da geht viel drauf.

Dann kam aber das ganze mobile Internet, und die Informationsdichte hat rapide abgenommen. Besonders krass fand ich das bei IFTTT neulich. Ich habe den Browser im Vollbild. Und so riesig sah dann alles dort aus:

Weiter rein wurde es auch nicht besser.

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Gefolgte Accounts zu Mastodon mitnehmen

Ich bin von Twitter zu Mastodon umgezogen, bei der Abrissparty wollte ich nicht mehr in der ersten Reihe dabei sein. Meinen Account gibt es weiterhin, allerdings werden da nur per IFTTT die Blogartikel geteilt, ich schreibe da keine exklusiven Inhalte mehr.

Um die Accounts, denen ich folge, auch auf Mastodon zu finden, haben viele Leute ihre Mastodon-Accountnamen in ihren Profiltext geschrieben. So habe ich dort @Martin_Ueding@bonn.social drinstehen. Das Werkzeug Movetodon kann sich mit dem eigenen Twitter-Account verbinden und liest die Profiltexte aller gefolgten Accounts aus. Dann verbindet man es mit dem eigenen Mastodon-Account und das Werkzeug fügt die ausgelesenen Accounts dann dem eigenen Account hinzu.

So konnte ich alle viele meiner gefolgten Accounts mitnehmen, ohne dass ich da viel für tun muss. In die andere Richtung habe ich auch meinen Nutzernamen im Twitter-Profil, damit andere mich ebenfalls umziehen können. Daher meine Empfehlung das entsprechend auch zu tun, damit andere Leute das finden können.

Inkompatible Bildraten zwischen verschiedenen Kameras

Möchte man Video produzieren, muss man sich über die Auflösung und Bildrate Gedanken machen. Das eine sind Gedanken bezüglich der Aufnahme. Zum Beispiel haben wir in Deutschland eine Netzfrequenz von 50 Hz, sodass Glühlampen mit dieser Frequenz flackern. Nimmt man hier mit 60 Bildern/Sekunde auf, erhält man eine Schwebung. Andererseits muss man aber auch genug Bildrate haben, damit es für das Ziel sinnvoll ist. Computermonitore haben 60 Hz. Mein Fernseher (Samsung GU43TU8079) hat 60 Hz. Somit erscheint mir eine Produktion in 60 Hz eigentlich am sinnvollsten.

Nur unterstützten das nicht alle meine Geräte. Die Canon-Kamera und das Samsung-Handy unterstützten diese Modi:

Gerät Brennweite Auflösung Bildrate Ton
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1280×720 50 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1280×720 59,94 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 23,98 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 25 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 29,97 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 50 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 59,94 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 100 Nein
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 1920×1080 119,9 Nein
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 3840×2160 23,98 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 3840×2160 25 Ja
Canon PowerShot G5 X Mark II 24 – 120 mm 3840×2160 29,97 Ja
Samsung Galaxy A33 26 mm 1280×720 30 Ja
Samsung Galaxy A33 26 mm 1920×1080 30 Ja
Samsung Galaxy A33 26 mm 1920×1080 60 Ja
Samsung Galaxy A33 26 mm 3840×2160 30 Ja
Samsung Galaxy A33 13 mm 1280×720 30 Ja
Samsung Galaxy A33 13 mm 1920×1080 30 Ja

Das ist echt absolutes Chaos. Die Auflösungen sind mit HD, FullHD und UHD (4k) immerhin relativ standardisiert, wobei man da auch aufpassen muss. »4k« bezeichnet halt irgendwas »um 4000 Pixeln Breite«. Immerhin sind sich hier die beiden Kameras, mein Computermonitor und mein Fernseher einig, was FullHD und 4k sind.

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Brustharness für Kamera – Ablösung der Lenkerkamera

Früher hatte ich eine Kamera am Fahrradlenker. Das war eine Actionkamera, eine Garmin Virb Elite. Die hat auch gut funktioniert, die Bildqualität war allerdings so mäßig. Wirklich viel gebracht hatte es nicht, daher habe ich irgendwann das Filmen komplett aufgegeben. Nun haben wir allerdings demnächst einen Ortstermin mit anderen Aktiven und ich wurde gefragt, ob ich nicht vielleicht auch was filmen könnte. Die Kamera hatte ich schon verkauft, und Handy am Lenker ist auch ziemlich doof.

Ich habe also überlegt, was ich sinnvoll machen könnte, damit das Video am Ende auch brauchbar ist. So bin ich dann darauf gekommen, wie ich für ausgewählte Anlässe sinnvoll filmen könnte: Mit einem Brustgeschirr.

Da kann ich wahlweise meine Canon PowerShot reinschrauben und damit filmen, wie oben im Bild gezeigt. Alternativ kann ich auch mein Handy dort montieren und damit filmen, siehe das folgende Bild.

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Objektorientierung als Nachrichten verklärt

Viele der heute gängigen Programmiersprachen folgen dem objektorientierten Paradigma. In Anleitungen wurde das früher häufiger als »Nachrichten senden« erklärt, und mich hat das mehr verwirrt als es geholfen hätte.

Also nehmen wir ein einfaches Beispiel in Python:

class MyClass:
    def my_method(self):
        ...

def main():
    my_instance = MyClass()
    my_instance.my_method()

Wir haben eine Klasse MyClass mit der Methode my_method. In der Funktion main erzeugen wir eine Instanz dieser Klasse und rufen die Methode auf. In diesen Tutorials wird es aber anders beschrieben: Die Funktion main sendet an das Objekt my_instance die Nachricht my_method. Bei »Senden« denke ich an Netzwerkverbindungen.

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Struktur in Blog-Warteschlange

Für die Anzahl der pro Tag zu veröffentlichenden Blogartikel hatte ich ein System eingeführt, bei dem letztlich die Anzahl der Blogeinträge in der Warteschlange durch 7 geteilt wird und das aufgerundet wird.

Mich hat dann interessiert, wie viele Tage dieser Mechanismus hält, wenn ich keine neuen Artikel schreibe. So ganz offensichtlich ist es nicht. Wenn man sich einmal alle Übergänge anschaut, findet man diese Struktur hier:

Das ist eigentlich ganz witzig, erinnert mich das doch an die Struktur der Collatz-Vermutung. Dort hat man auch einen Baum, der immer weiter auffächert. Vor allem interessant ist auch, dass gewisse Zweige zusammenkommen, und andere nicht. Das liegt wohl daran, dass die Anzahl der veröffentlichen Beiträge in jeder Runde weniger werden können.

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Neuer Versuch mit Blogartikeln in WhatsApp Status

Ich hatte mal versucht die Blogartikel per WhatsApp Status zu teilen. Das sah dann allerdings ziemlich doof aus, weil man dort dann nur den Text hatte. Ein Bild sollte es in diesem Medium schon sein.

Weil ich aber die Vorschaubilder für soziale Netzwerke in den Artikel-Metadaten habe, konnte ich mir daraus noch eine neue Seite bauen. Diese rufe ich dann auf dem Handy auf und kann dort den Text in die Zwischenablage kopieren. Der enthält ein Emoji, den Titel und die URL.

Wenn ich die kopiert habe, teile ich das Bild darüber an WhatsApp.

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