Einträge über Code & Zahlen

Recht früh habe ich begonnen mit Computern zu beschäftigen, die Physik kam dann auch dazu. Im Physikstudium habe ich mich auf die Schnittmenge spezialisiert, die Computerphysik. Viele Dinge nehme ich nun mit dem Blick eines Naturwissenschaflers und Softwareentwicklers wahr. Entsprechend sind die Artikel in dieser Kategorie über Programmiersprachen, von mir geschriebene oder genutzte Software, Physik, quantitative Untersuchungen von Finanzthemen und weitere Dinge dieser Art.

Meinen Code findet man auf GitHub, meine dummen Fragen auf Stack Overflow. Auf Physics Stack Exchange habe ich auch einige Fragen gestellt und beantwortet.

Meine wissenschaftlichen Artikel aus der Studienzeit findet man auf arXiv und ORCID.


Rundes Sudoku

In sozialen Netzwerken findet man häufig Werbung, die reines Clickbait ist. Es geht gar nicht darum, ein gutes Produkt anzupreisen, sondern Leuten durch psychologische Tricks das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hier ist es eine Werbung für eine Sudoku-App. Sie hat war Free im Namen, wird aber bestimmt In-App-Käufe haben. Vielleicht kann man sich Tipps kaufen, wenn man nicht mehr weiterkommt, ich habe es nicht angeschaut.

Hier in der Werbung wird versucht mit Scham zu arbeiten: »Wer das nicht lösen kann, ist dumm.« Vor allem ist ein IQ von 188 ein abartig hoher Wert, das bringt auch seine Nachteile mit sich. Ob das jetzt so erstrebenswert ist, weiß ich nicht.

Ich springe auf solche Werbung an, aber aus anderen Gründen. Ich finde sie zum einen psychologisch interessant, zum anderen ist es ein durchaus spannendes Problem, zu dem ich einen Blogeintrag schreiben kann. Ich möchte also hier zeigen, wie man ein Programm schreiben kann, das dieses Rätsel löst.

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Canon PowerShot G5 X Mark II

So um 2006 hatte ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft, die Canon EOS 350D. Das war damals das aktuelle Einstiegsmodell. Die hat im Vergleich zu der Reise-Kompaktkamera, die ich damals hatte, deutlich bessere Bilder gemacht. Auslöseverzögerung war damals ein großes Thema, da war der schnelle Autofokus ein großer Sprung. Generell rauschte der Sensor weniger, das Objektiv lichtstärker. Kein Wunder, die Kamera war in einer deutlich überlegeneren Klasse (Spiegelreflex gegen Reise-Kompaktkamera), und noch einmal neuer. Mit der Zeit habe ich die Objektive gewechselt, und sehr viele Fotos damit gemacht.

In den letzten Jahren habe ich aber eher wenige Fotos gemacht, und viel mehr mit dem Handy. Auf meiner Fahrradreise von Utrecht aus hatte ich die große Kamera gar nicht dabei, und nur das Handy genommen. Genauso dann auf dem Städtetrip nach Kopenhagen, bei dem ich nur mit Handgepäck geflogen bin. Ich hatte also eine an sich gute Kamera, jedoch selten Lust, sie mitzunehmen. Bei dem Urlaub an die Mosel habe ich sie mitgenommen, allerdings nur auf die erste Wanderung. Bei den folgenden Wanderungen habe ich mir das Gewicht lieber gespart.

Über die Jahre haben sich die Kameras auch ordentlich weiterentwickelt. Vergleicht man die Bilder meiner alten Canon EOS 350D mit denen einer modernen Canon EOS R, ist das einfach kein Vergleich mehr. Auch die günstigeren EOS-Modelle liefern bessere Bilder, als die alte Kamera. Ich überlegte schon länger, ob ich mir eine neue Kamera kaufe, zum Beispiel die Canon EOS R6. Die Bilder wären bestimmt total schön, aber würde ich sie wirklich auf Radtouren mitnehmen? Daher habe ich dann doch keine gekauft.

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Mehrfachsteckdosen und Steckernetzteile

Mehrfachsteckdose und Steckernetzteile scheinen irgendwie natürliche Feinde zu sein. Früher hatte ich immer nur diese billigen Mehrfachsteckerleisten, bei denen intern einfach zwei Metallschienen den Strom leiten und die Löcher senkrecht zur Leiste angeordnet sind:

Wie man auf dem Foto sehen kann, verträgt sich das allerdings nicht gut mit den Steckern, die abgewinkelt sind. Die blockieren dann meist die benachbarten beiden Steckdosen noch mit. Solange man nur wenige hat, kann man die an am Rand anbringen, und dann passt es wieder. Wenn man mehr davon hat, hat man allerdings ein Problem.

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Würfelrätsel in Splinter Cell Double Agent

Im Computerspiel »Splinter Cell: Double Agent« spielt man den NSA Geheimagenten Sam Fischer, der unbemerkt hinter feindlichen Linien aufklären soll. Dabei gibt es wie in vielen Computerspielen so Rätsel, die man lösen muss. Das »Hacken« ist meist irgendein Minispiel, das nicht wirklich viel Können erfordert.

Umso erstaunter war ich, als eines der kleinen Spiele ein wirklich schweres Rätsel war. Man hatte einen Würfel, der auf jeder Seite vier Felder hatte. Man sollte jedes der Felder mit einer dreistelligen Binärzahl füllen und dabei diese Zahl nicht innerhalb eines Umfanges wiederholen. So sah das im Spiel aus:

Das ist gar nicht so leicht. Die dreistelligen Binärzahlen sind die Zahlen von 0 bis 7, es gibt also 8 Stück. Und in jedem Umfang um den Würfel hat man vier Seiten, und dann zwei Felder dort. Man kann also beim ersten Umfang einfach hochzählen. Aber dann?

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Eckpunkte der Explorer Tiles als GPX-Datei

Wie im Artikel zu den VeloViewer Explorer Tiles beschrieben, versuche ich immer mehr Gegenden zu einem möglichst großen Cluster zu verbinden. Auf Stats Hunters kann man sich dann die Karte anschauen:

Dort sieht man auch, wo noch etwas fehlt. Hier fehlt mir zum Beispiel noch ein Teil von Rheinbach. Jetzt kann ich mit Bike Router eine Route planen, die dort durch führt. Dort kann ich nämlich auch das gleiche Gitter einblenden lassen:

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TweetDeck für ordentliche Benachrichtigungen

Regelmäßig bin ich auf Twitter aktiv, und entsprechend gibt es auch Reaktionen auf meine Beiträge. Diese werden im Web-Client von Twitter alle unter Benachrichtigungen angezeigt.

Das mühsame ist allerdings, dass das Verhältnis aus Likes zu Antworten ziemlich groß ist, pro Antwort kommen dazwischen immer viele Likes. Die interessieren mich aber nicht so wirklich, schließlich kann ich darauf nicht antworten. Es ist ganz nett sie zu sehen, aber sie sind nicht hilfreich. Man kann jetzt auf der Twitter Webseite da noch auf den Reiter Erwähnungen gehen, jedoch aktualisiert sich das nicht so zügig, und es sind auch keine Retweets mit Kommentar dabei (die ich gerne sehen würde).

Wenn ich also nach vielen Stunden wiederkomme, dann habe meist über 50 Benachrichtigungen. Davon sind dann 5 wirkliche Antworten, auf die ich gerne lesen und teilweise auch wieder beantworten wollen würde. Man muss dann aber so lange herunterscrollen, bis man das gefunden hat. Das finde ich unpraktisch.

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Backups unter Windows mit Restic

Ich sichere meine Daten regelmäßig und auf mehreren verschiedenen Datenträgern, so ist mir bisher noch nichts nennenswertes verloren gegangen. Das ganze mache ich unter Linux aktuell mit Back in Time, das per rsync und Hardlinks Snapshots auf eine externe Festplatte anlegt. Die Festplatte ist per LUKS verschlüsselt, und somit sind die Daten geschützt und nicht für dritte einsehbar.

Hier gibt es aber noch ein Windows-Laptop, für das ich mich verantwortlich fühle. Mir erscheint es sinnvoller mich im Vorfeld um die Datensicherung zu kümmern, als irgendwann bei Datenverlust die schlechten Nachrichten überbringen zu müssen. Also suchte ich nach einer vertrauenswürdigen Backup-Lösung für Windows. Ich bin jetzt bei Restic gelandet.

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Bye Keyboardio Model 01, Welcome ZSA Moonlander!

I have the Keyboardio Model 01 for quite a while now. It is the most amazing keyboard that I had so far. The Canadian maple wood enclosure looks nice, and the layout is just amazing. It has the most comfortable hand and finger position that I have tried. The other keyboards that I had were not as good. The Microsoft Ergonomic 4000 had a nice overall great shape, but the key layout was this horrible staggered type. And the key switches were rubber dome. So a crappy keyboard altogether.

My biggest pain with the Keyboardio Model 01 are the switches. The Matias Quiet Click suck, there's no nicer way of saying that. Mechanical switches are supposed to be robust and fault tolerant. But I have exchanged a bunch of them now, each time I had to open it up and solder them. See the article about exchanging switches. That was a year ago. And then I also aired my concerns about the bad switches. I wrote that I am already thinking about buying an Ergodox keyboard, but I also have the sunken cost of the Keyboardio one. I closed the article with this:

We'll see when the next switch fails …

And, well, the next switch has failed. This time it is the Enter key, it just randomly generates activations. And when working with a command line, random ghost presses of Enter is the last thing I need. This is not only annoying, this becomes a liability. It is pretty sad, because the Keyboardio was advertised as “heirloom grade”, which it really isn't with regard to the switches.

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Trigger GUI for Vigilant Crypto Snatch

At the beginning, the status screen of the Vigilant Crypto Snatch program looks rather bleak. It somehow has information on it, but it isn't really nice to look at. There is no real hierarchy of information, lots of empty space. I just don't like it.

What I would like to see is more information about all the individual triggers that are active, not just there mere names. Also the database cleaning trigger is an implementation detail, the user should not be distracted with that. In this article I will show how I have improved that screen.

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Qt GUI for Vigilant Crypto Snatch

The Vigilant Crypto Snatch software started as a two-user project, where Chris and I just had it running on our respective machines. Over time a few other users came along, and now we have a Telegram group with around 50 members and likely even more users of the software. Initially the software was just a command line utility and ran only on Linux. Then I've used Streamlit to create a little web user interface to simulate triggers. People have asked for Windows support, which was not hard to do with Python. The user basis grew even more, and eventually somebody asked for a GUI. Command line programs are very uncommon on Windows, and the reach of the software seems to be large enough to be of interest to non-tech-savy users.

Given my general preference for Qt as a GUI library, my experiences with Qt 4 at the DLR in 2015 and my recent experiences with PyQt 6 for the autobright project, I was motivated to try this. The installation of Vorta (which uses PyQt) on Windows was easy via PIP, so I have the hope that it will turn out easy with this program as well. With PyInstaller one might even be able to package it nicely.

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