Geduldetes Gehwegparken erscheint wohl allen legal
Ich suchte neulich in Köln einen Parkplatz. Und jemand hatte mir diese Straße zum Parken vorgeschlagen. Da stehen überall Autos. Da darf man bestimmt parken? Nein.
Ich suchte neulich in Köln einen Parkplatz. Und jemand hatte mir diese Straße zum Parken vorgeschlagen. Da stehen überall Autos. Da darf man bestimmt parken? Nein.
Auf dem Gehweg hatte jemand »55 EUR« geschrieben. Geht es da um Gehwegparken?
Autofahrer parken gerne auf Gehwegen, wohl um den Autoverkehr nicht zu behindern. Allerdings klappt das häufig überhaupt nicht.
Neulich schnappte ich ein Gespräch auf, aus dem deutlich wird, wie wenig echte Einsicht bei Autofahrern bezüglich Gehwegparken herrscht. Es ist ernüchternd.
Es gibt einerseits den »rechtsfreien Raum«, den Raum mit mangelnder Rechtsdurchsetzung, andererseits dessen ganzen Befürworter. Versucht man ihren Argumenten zu folgen, wird es schnell sehr merkwürdig und inkonsistent.
So langsam kommt das Parkraumkonzept in der inneren Stadt. Bis es in die Randbezirke kommt, wird es noch lange dauern. Bis dahin brauchen die Autos die Gehwege dringender als die Fußgänger.
Gehwege dürfen nicht zu breit angelegt werden, sonst wird ein Parkplatz draus. Die Stadt Bonn macht das teilweise offiziell.
Die Stadt Bonn stellt Daten zu Parkverstößen online. Ich habe einmal geschaut, ob meine Anzeigen eigentlich bearbeitet wurden.
An der VR-Bank in Holzlar ragen die Parkplätze endlich nicht mehr auf den Gehweg hinaus. Das hat auch nur 2,5 Jahre gedauert, bis das endlich geändert worden ist. Deutschlandtempo!
Autofahrer sind eigentlich ganz rücksichtsvoll. Also solange, wie diese Rücksicht anderen Autofahrenden gilt. Oder sie haben schlicht nur vor anderen Autofahrenden Angst.