Einträge über Code & Zahlen (Ältere Einträge, Seite 33)

Recht früh habe ich begonnen mit Computern zu beschäftigen, die Physik kam dann auch dazu. Im Physikstudium habe ich mich auf die Schnittmenge spezialisiert, die Computerphysik. Viele Dinge nehme ich nun mit dem Blick eines Naturwissenschaflers und Softwareentwicklers wahr. Entsprechend sind die Artikel in dieser Kategorie über Programmiersprachen, von mir geschriebene oder genutzte Software, Physik, quantitative Untersuchungen von Finanzthemen und weitere Dinge dieser Art.

Meinen Code findet man auf GitHub, meine dummen Fragen auf Stack Overflow. Auf Physics Stack Exchange habe ich auch einige Fragen gestellt und beantwortet.

Meine wissenschaftlichen Artikel aus der Studienzeit findet man auf arXiv und ORCID.


Rundes Sudoku

In sozialen Netzwerken findet man häufig Werbung, die reines Clickbait ist. Es geht gar nicht darum, ein gutes Produkt anzupreisen, sondern Leuten durch psychologische Tricks das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hier ist es eine Werbung für eine Sudoku-App. Sie hat war Free im Namen, wird aber bestimmt In-App-Käufe haben. Vielleicht kann man sich Tipps kaufen, wenn man nicht mehr weiterkommt, ich habe es nicht angeschaut.

Hier in der Werbung wird versucht mit Scham zu arbeiten: »Wer das nicht lösen kann, ist dumm.« Vor allem ist ein IQ von 188 ein abartig hoher Wert, das bringt auch seine Nachteile mit sich. Ob das jetzt so erstrebenswert ist, weiß ich nicht.

Ich springe auf solche Werbung an, aber aus anderen Gründen. Ich finde sie zum einen psychologisch interessant, zum anderen ist es ein durchaus spannendes Problem, zu dem ich einen Blogeintrag schreiben kann. Ich möchte also hier zeigen, wie man ein Programm schreiben kann, das dieses Rätsel löst.

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Canon PowerShot G5 X Mark II

So um 2006 hatte ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft, die Canon EOS 350D. Das war damals das aktuelle Einstiegsmodell. Die hat im Vergleich zu der Reise-Kompaktkamera, die ich damals hatte, deutlich bessere Bilder gemacht. Auslöseverzögerung war damals ein großes Thema, da war der schnelle Autofokus ein großer Sprung. Generell rauschte der Sensor weniger, das Objektiv lichtstärker. Kein Wunder, die Kamera war in einer deutlich überlegeneren Klasse (Spiegelreflex gegen Reise-Kompaktkamera), und noch einmal neuer. Mit der Zeit habe ich die Objektive gewechselt, und sehr viele Fotos damit gemacht.

In den letzten Jahren habe ich aber eher wenige Fotos gemacht, und viel mehr mit dem Handy. Auf meiner Fahrradreise von Utrecht aus hatte ich die große Kamera gar nicht dabei, und nur das Handy genommen. Genauso dann auf dem Städtetrip nach Kopenhagen, bei dem ich nur mit Handgepäck geflogen bin. Ich hatte also eine an sich gute Kamera, jedoch selten Lust, sie mitzunehmen. Bei dem Urlaub an die Mosel habe ich sie mitgenommen, allerdings nur auf die erste Wanderung. Bei den folgenden Wanderungen habe ich mir das Gewicht lieber gespart.

Über die Jahre haben sich die Kameras auch ordentlich weiterentwickelt. Vergleicht man die Bilder meiner alten Canon EOS 350D mit denen einer modernen Canon EOS R, ist das einfach kein Vergleich mehr. Auch die günstigeren EOS-Modelle liefern bessere Bilder, als die alte Kamera. Ich überlegte schon länger, ob ich mir eine neue Kamera kaufe, zum Beispiel die Canon EOS R6. Die Bilder wären bestimmt total schön, aber würde ich sie wirklich auf Radtouren mitnehmen? Daher habe ich dann doch keine gekauft.

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Mehrfachsteckdosen und Steckernetzteile

Mehrfachsteckdose und Steckernetzteile scheinen irgendwie natürliche Feinde zu sein. Früher hatte ich immer nur diese billigen Mehrfachsteckerleisten, bei denen intern einfach zwei Metallschienen den Strom leiten und die Löcher senkrecht zur Leiste angeordnet sind:

Wie man auf dem Foto sehen kann, verträgt sich das allerdings nicht gut mit den Steckern, die abgewinkelt sind. Die blockieren dann meist die benachbarten beiden Steckdosen noch mit. Solange man nur wenige hat, kann man die an am Rand anbringen, und dann passt es wieder. Wenn man mehr davon hat, hat man allerdings ein Problem.

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Würfelrätsel in Splinter Cell Double Agent

Im Computerspiel »Splinter Cell: Double Agent« spielt man den NSA Geheimagenten Sam Fischer, der unbemerkt hinter feindlichen Linien aufklären soll. Dabei gibt es wie in vielen Computerspielen so Rätsel, die man lösen muss. Das »Hacken« ist meist irgendein Minispiel, das nicht wirklich viel Können erfordert.

Umso erstaunter war ich, als eines der kleinen Spiele ein wirklich schweres Rätsel war. Man hatte einen Würfel, der auf jeder Seite vier Felder hatte. Man sollte jedes der Felder mit einer dreistelligen Binärzahl füllen und dabei diese Zahl nicht innerhalb eines Umfanges wiederholen. So sah das im Spiel aus:

Das ist gar nicht so leicht. Die dreistelligen Binärzahlen sind die Zahlen von 0 bis 7, es gibt also 8 Stück. Und in jedem Umfang um den Würfel hat man vier Seiten, und dann zwei Felder dort. Man kann also beim ersten Umfang einfach hochzählen. Aber dann?

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Eckpunkte der Explorer Tiles als GPX-Datei

Wie im Artikel zu den VeloViewer Explorer Tiles beschrieben, versuche ich immer mehr Gegenden zu einem möglichst großen Cluster zu verbinden. Auf Stats Hunters kann man sich dann die Karte anschauen:

Dort sieht man auch, wo noch etwas fehlt. Hier fehlt mir zum Beispiel noch ein Teil von Rheinbach. Jetzt kann ich mit Bike Router eine Route planen, die dort durch führt. Dort kann ich nämlich auch das gleiche Gitter einblenden lassen:

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