Mein Windows-PC nervt mich regelmäßig mit dem Versuch mir irgendwas von Microsoft zu verkaufen. Eine Fotostrecke mit dem letzten Kram.

Okay, das war wohl schon im Dezember 2025, das hatte ich wohl schon länger vor zu Bloggen und dann doch nicht gemacht.

Jedenfalls konnte ich mich nicht einfach einloggen nach dem Hochfahren, erst bekam ich das hier. Es ist wirklich dreist: Ich kann das jetzt entweder durchklicken oder aber bekomme diesen Scheiß in drei Tagen wieder vorgesetzt. Hier müsste man wirklich mal den Grundsatz »nur ja heißt ja« einführen, oder wenigstens »nein heißt nein«. Außerdem sei ich »fast« fertig. So ein Bullshit.

Mein Rechner ist schon eingerichtet. Was soll ich da noch weiter individualisieren?

Oh, und ich soll auf dem Handy noch eine App installieren? Nein danke!

Aber vielleicht will ich ja ein paar Spiele spielen?

Und dann noch dieser dämliche Abschluss.

Ich bin schon sehr froh, den Rechner nur zum Spielen zu nutzen, für den Rest Linux zu nutzen.

Rent-Seeking

Generell haben die Technologie-Unternehmen in letzter Zeit immer mehr den Hang zu Abomodellen. Es ist aus Unternehmenssicht natürlich viel besser, wenn man Abos verkauft, regelmäßigen Cashflow hat und entsprechend gut vorhersehbare Zahlen hat.

Früher hat man sich eine Software gekauft und konnte die dann beliebig lange nutzen. Die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates hat bei einem Windows dann schon motiviert, die neue Version zu kaufen. Windows 10 sollte ja angeblich das letzte Windows sein, dann kam irgendwann Windows 11. Ich hatte allerdings das Upgrade von 7 auf 10 kostenlos bekommen. Das Upgrade von 10 auf 11 gab es auch kostenlos, allerdings brauchte ich einen neuen Rechner wegen der CPU. Und somit habe ich dann für 130 EUR eine neue Windows 11 Home Lizenz gekauft.

Aber das ist ein einmaliger Kauf. Nun verdient Microsoft nichts an mir. Wenn sie mir aber nun ein Abo verkaufen könnten, käme wieder Cashflow rein. So verursache ich eher Kosten durch das Herunterladen der Updates.

Aus unternehmerischer Sicht verstehe ich den Anreiz für die Abos natürlich. Aber als Kunde nervt mich diese neue Abo-Welt nur noch an.