Seit einigen Wochen habe ich eine Trinkflasche von Nalgene im Einsatz und bin eigentlich ganz angetan aber auch nicht so komplett zufrieden.

Neulich ging meine Contigo-Flasche kaputt und ich schrieb über meine Erfahrungen mit Kunststoff- und Edelstahl-Trinkflaschen. Damals war ich noch nicht sicher, was ich als nächstes probieren will.

Nun habe ich eine Nalgene OTF. Die besteht aus durchsichtigem Kunststoff und hat einen Deckel, der gleichzeitig Griff ist.

Die Flasche fasst leider nur 700 ml. Vorher hatte ich etwas über 800 ml, den Unterschied merke ich schon. Es fehlt irgendwie immer noch so ein oder zwei Schluck. Dadurch muss ich die Flasche zuhause früher auffüllen.

Deckel

Geöffnet sieht man den kleinen Stutzen zum Trinken und die Abdeckung darauf. Der kleine Metallbügel kann den Deckel nochmal fester verschließen. Ansonsten geht durch einen Druck auf die Taste der Deckel auf.

In dieser Ansicht kann man es nochmal besser sehen. Im Deckel ist dann auch noch eine Dichtung drin, vermutlich Silikon.

Bisher hat das Teil komplett dicht gehalten, das ist zufriedenstellend.

Das bewegliche Teil ist auch gleichzeitig der Griff:

Und selbst falls die Flasche nicht richtig verriegelt war, fällt sie nicht herunter. Das finde ich auch noch ziemlich schick.

Ich kann den Verschluss komplett mit einer Hand bedienen, was beim Fahrradfahren angenehm ist. Beim Autofahren ist das aber richtig viel wert, das kann ich nämlich nicht mit meinem Gleichgewicht lenken.

Skala

Auf der Rückseite der Flasche ist noch eine Skala, in Millilitern und Flüssigunzen.

Weil die aber nur geprägt ist, hat sie einen sehr schlechten Kontrast. Mir ist das aber herzlich egal, weil meine Trinkflaschen nur die Zustände »gerade aufgefüllt«, »demnächst leer« und »komplett trocken« kennen. Ich fange nicht an mir über 100 ml Gedanken zu machen.

Fazit

Die Flasche ist günstiger als die anderen. Sie ist nicht so schick, das Material wirkt auch dünner. Das spart Gewicht, was durchaus sinnvoll ist, aber hat damit eher etwas pragmatisches. Das passt aber eigentlich ganz gut zu mir.