Monster Jam (2008)

Im Februar 2008 waren wir im Edward Jones Dome und haben den Monster Jam angeschaut. Das war eine Monstertruck-Show, und wahrscheinlich so mit das typischste, was man in den USA finden kann.

Im Stadion war es ziemlich kalt, aber man konnte vor der Show noch ein bisschen im Feld herumlaufen und sich das alles anschauen. So hatten sie von einem Schrottplatz diverse alte Autos geholt und mit Erde zu Schanzen gebaut.

Man konnte auch mit den Fahrern der Fahrzeuge noch ein bisschen quatschen. Hier mal mit Sofa zum Größenvergleich.

Dann haben wir unsere Plätze auf der Tribüne bezogen, bevor es losging.

Ein paar Leute haben noch letzte Vorbereitung bei den Aufbauten gemacht.

Und dann ging es los mit einer Runde Rennen von fertiggemachten Schrottfahrzeugen. Da haben diverse Leute alte Autos vom Schrottplatz genommen und sie soweit gefrickelt, dass sie noch ein paar Runden auf der Strecke schaffen.

Und natürlich haben nicht alle Autos die Runden geschafft. So sind dann diverse Fahrer ausgeschieden, weil ihre Fahrzeuge nicht mehr fuhren. Insbesondere für später standen dann Bagger und Schleppfahrzeuge bereit, die die Wracks dann entfernen konnten.

Danach ging es los mit den Monstertrucks. Die haben alle eigene Namen, und anscheinend sind die auch bekannte Marken in den USA. Die Trucks fuhren dann über die Rampen, und haben versucht möglichst spektakuläre Sprünge zu machen.

Manchmal kamen sie ĂĽber alle Autos, sodass die am Anfang noch relativ gut aussahen.

Zwischendurch kamen dann noch Rennfahrer auf Quads. Die haben die Zeit wohl gefüllt, während die Fahrer der großen Trucks sich vorbereitet haben.

Und dann kam auch wieder ein Truck raus, der schon einmal unterwegs war.

Blue Thunder hatte es dann allerdings überzockt und den Truck umgekippt. Der wurde dann mit Baustellenfahrzeugen wieder aufgerichtet …

… und abgeschleppt.

Das Stadion schien komplett voll zu sein, da gehen so 65.000 Leute rein.

In den Zwischenphasen wurden noch weitere Schrottfahrzeuge gestapelt, damit die Monstertrucks wieder mehr kaputtmachen können.

Ein Highlight war noch das alte Wohnmobil, das später reingefahren worden ist.

Da musste natĂĽrlich jeder einmal gegenfahren. Am Anfang war das Wohnmobil noch zu erkennen.

Der nächste hatte dann schon mehr Schaden angerichtet.

Das Team um Blue Thunder hatte den Truck wieder zusammengeflickt, und dann ist der damit noch einmal durchgefahren. Danach war dann nur noch der hintere Teil von dem Wohnmobil ĂĽbrig.

Den letzten StoĂź gab es dann von Maximum Destruction. Danach waren nur noch Splitter ĂĽbrig.

Das hat allerdings auch seinen Preis fĂĽr den Truck gehabt, das Rad brach dann zeitnah dahinter ab.

Den Fahrer hat es allerdings nicht davon abgehalten, noch weiter zu fahren. Im Gegenteil, er versuchte noch möglichst viel aus seinem Truck rauszuholen, um der Menge noch eine möglichst tolle Show zu bieten.

Das war schon eine interessante Erfahrung. Laut, dreckig, und brutal. Dazu gab es dann Hot-Dogs und Pommes. Ein ganz normaler Nachmittag in den USA.