Jingshan Park in Beijing (2019)

Jingshan Park (景山公园) ist nördlich der Verbotenen Stadt. Der Eintritt hat nur 3 CNY gekostet. Das habe ich aber erst gemerkt, als ich mit einem 100 CNY Schein bezahlt hatte; es gab keine Preisschilder, die ich lesen konnte.

Oben auf einem Hügel gibt es eine Pagode, die ich natürlich direkt bestiegen hatte.

Von dort oben konnte man super auf die verbotene Stadt schauen. Und man sieht auch die enormen Touristenströme, die dort unterwegs waren. Dagegen war es in Jingshan Park ziemlich leer.

Auch konnte man dort in das Zentrum von Beijing schauen, mit dem charakteristisch nach oben breiter werdenden Hochhaus.

Ein interessantes Detail waren die ganzen roten Bänder, auf die Tourist*innen wohl Wünsche oder Botschaften geschrieben hatten. Das sah schon lustig aus, wie die Vorhängeschlösser mit Namen an der Hohenzollernbrücke in Köln.

Im Inneren des Parks musste ich noch einmal meinen Pass vorzeigen, warum auch immer. Da es eine besondere Opferstädte zu sein schien, wollten sie vielleicht hier noch einmal besonders sicher gehen. Dort gab es dann die charakteristischen Gebäude, mit reichlich Verzierung.

Unter den Dachvorsprüngen war wieder die tolle Bemalung.

Und auch die Türen selbst waren mit Rot und Gold verziert.

Innen drin dann diverse Glocken oder Behältnisse.

Überall stehen auch diese großen Löwen herum.

Anhand der Objekte unter den Tatzen kann man sehen, ob sie männlich oder weiblich sein soll. Löwen haben die Kugel als Symbol der Macht, Löwinnen Kinder als Symbol der Fruchtbarkeit.

Der Park war deutlich günstiger und weniger stressig als die verbotene Stadt. Und ich bin echt froh, dass ich mir das hier angeschaut hatte.