Enger Radweg durch Litfasssäule

Dieser Artikel ist noch ein Entwurf. Bis zur Veröffentlichung werden wahrscheinlich noch Änderungen vorgenommen.

Köln hat im Gegensatz zu Bonn deutlich mehr baulich getrennte Radwege. Dafür ist deren Zustand meist unterirdisch. Ein solcher Vertreter ist der Maarweg in Köln. Dort ist ein geteilter Geh- und Radweg. Der Radweg ist nur 150 cm breit, und hat ganz viele Erhebungen durch Wurzeln. Das wird man auch nicht so einfach beheben können.

Viel frustrierender ist diese Litfasssäule, die in den Radweg reinragt:

Wenn man dort fährt, weichen die Radfahrenden in der Regel auch auf den Gehweg aus. Das ist nicht im Interesse des Fußverkehrs.

Der Radweg verengt sich auf ungefähr 110 cm an dieser Stelle:

Die VwV-StVO sehen bei solchen Radwegen eine Mindestbreite von 150 cm vor. Bei einzelnen Zwangspunkten scheint das aber wohl nicht so streng genommen zu werden.

Trotzdem kann ich einmal die Stadt Köln anschreiben und anregen, dass diese Litfasssäule versetzt wird.

E-Mail an fahrradbeauftragter@stadt-koeln.de am 08.07.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Maarweg, grob bei Hausnummer 21, steht eine Litfasssäule, die in den Radweg reinragt. Dieser wird dort auf 110 cm verengt. Die VwV-StVO sehen für getrennte Radwege (Zeichen 241) eine Mindestbreite von 150 cm vor.

Ich bitte Sie zu prüfen, ob die Litfasssäule so versetzt werden kann, dass der Radweg nicht eingeschränkt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Ueding