Bewertungstuning bei Google Maps
Bei Google Maps scheint es relativ einfach zu sein, schlechte Bewertungen loszuwerden. Was das ganze System obsolet macht.
Ich hatte ja neulich Ärger mit einer Glas-Firma. Als ich damals bei Google Maps in die Bewertungen geschaut hatte, haben sich viele über die Mitarbeiterin im Büro geärgert. In den Texten standen auch noch andere negative Dinge drin. Es gab viele Ein-Sterne-Bewertungen.
Die Tage habe ich nochmal geschaut, ob da neuer Klatsch in den Bewertungen steht. Nein, alle schlechten Bewertungen waren dann plötzlich weg:
Tja, so kann man das auch machen. Wenn die Firma eine schlechte Reputation hat, weil man eine schlechte Dienstleistung anbietet, bleiben die Kunden weg. Man kann entweder versuchen die Qualität der Leistung zu verbessern oder aber ein »Reputationsmanagement« in Anspruch nehmen, was dann die schlechten Bewertungen juristisch entfernt.
Der Prozess geht ungefähr so: Ein Anwalt schreibt an Google und zweifelt die Bewertungen an. Dann muss Google wohl nachweisen, dass dahinter wirklich eine Person steckt, die mit diesem Betrieb ein Geschäftsverhältnis hat. Google müsste entsprechend die Nutzer:innen kontaktieren und von ihnen die Unterlagen fordern. Google sperrt aber einfach nur die Bewertung und sagt, dass diese nicht mehr angezeigt werden kann. Man muss dann selbst diesen ganzen Aufwand machen. Was man dann aber wohl nicht macht. Und entsprechend verschwinden die Bewertungen dann.
