Zwischen den mallorquinischen Städten Manacor und Artà wurde eine Bahnstrecke zurückgebaut und zu einem Radweg umgebaut. So hat man 29 km schönen Radweg. Fotos von der Strecke.

An den meisten Abschnitten der Strecke haben sie links und rechts Bäume gepflanzt, das sieht wirklich toll aus!

Und in die andere Richtung geschaut:

Hier gibt es dann auch diese aus dem Fels gefrästen Abschnitte, bei denen man in einer Schlucht fährt:

Das Ganze mit sanften Steigungen und sanften Kurven, das fährt sich richtig gut. Es ist immer schade, dass dafür eine Bahn abgeschafft wurde, aber die Radwege sind großartig.

Ausblick

Von der Strecke hat man eigentlich immer einen tollen Ausblick. Hier zum Beispiel auf Cala Millor und das Punta de n’Amer dahinter.

Hier sieht man noch einen der kleinen Berge im Inneren der Insel:

Oder der Blick auf Costa des Pins:

Da man nicht auf Autoverkehr achten muss, kann man den Blick die ganze Zeit in der Landschaft schweifen lassen. Das macht einfach große Freude.

Oberfläche

Die Oberfläche ist meist Split, teilweise auch Schotter. Das war mit dem Rennrad nicht so optimal, aber fahrbar.

In einigen Abschnitten ist es allerdings deutlich größer. Da sind ganz viele feste Steine drin, das macht mit dem Rennrad keinen Spaß mehr. Das sieht aus wie eine Unterkonstruktion, der dann allerdings die Deckschicht fehlt.

Mit dem Mountainbike geht das bestimmt super. Mit einem Gravel-Bike oder Cyclocross müsste das eigentlich ideal gehen.

Ohne Schatten

Ein weiteres Problem im September war der Mangel an Schatten entlang längerer Abschnitte. Bei 35 °C im Schatten war das dann nicht mehr lustig. Ich habe immer wieder unter den Bäumen gehalten und literweise Wasser getrunken.

Im Frühjahr ist das wahrscheinlich besser, oder später im Herbst.

Drängelgitter

Immer wieder wird die Radroute durch andere Straßen unterbrochen. Die Drängelgitter sind aber recht weit aufgestellt, das passt schon. Und da so wenig Verkehr ist, geht das alles ganz locker.

Bahnanlagen

Das hier ist das Ende der Route in Manacor. Man kann sich vielleicht vorstellen, wie hier einmal ein Bahnhof war.

In Artà hingegen ist der Bahnhof noch da. Und dem Design des Dachs nach ist das auch noch gar nicht so alt.

Auch zwischendurch sieht man immer mal wieder Haltestellen:

Die sind meist zu Restaurants umgebaut, da kann man entlang der Strecke dann gut eine Pause machen.

Fazit

Eine tolle Radroute, auch wenn sie mit meinem geliehenen Rennrad nicht ganz optimal zu fahren war. Es hat mir aber genug Spaß gemacht, sodass ich mich trotz holpriger Fahrt mehrfach auf Touren entlang der Route aufgemacht habe.