20,23 EUR günstiger über Preissuchmaschine
Ich wollte mir eine neue Uhr bestellen. Nach Ewigkeiten habe ich mich für ein Modell entschieden können. Ich ging über eine Preissuchmaschine. Irgendwie schloss ich die Bestellung aber nicht ab. Als ich zurück zum Warenkorb kam, war es 20,23 EUR teurer. Erneut über die Preissuchmaschine war es wieder günstiger. Es ist echt intransparent.
Man sollte ja meinen, dass weitere Zwischeninstanzen das ganze nur teurer machen können. Wenn ich direkt beim Hersteller kaufe, dann sollte es am günstigsten sein, würde ich annehmen. Bei Casio kostet die Uhr 119 EUR.
Schaut man aber mal bei einer Preissuchmaschine (hier Geizhals), findet man die Uhr schon ab 98,77 EUR. Das ist 20,23 EUR (17 %) günstiger.
Ich bin also zu dem günstigsten Shop und habe sie in den Warenkorb gelegt.
Irgendwas hatte bei der Bestellung gefehlt, vielleicht nochmal ein letzter Klick auf »zahlungspflichtig bestellen« oder so. Ich wunderte mich irgendwann, dass die Uhr nicht ankam.
Später zurück zum Shop
Ich kam also wieder zum Shop. Und in meinem Warenkorb ist der Preis auf 119 EUR gestiegen. Oha!
Ich bin dann nochmal über die Preissuchmaschine auf den Shop gegangen, da steht dann wieder 98,77 EUR.
Die zeigen also 119 EUR an, wenn man einfach nur so die Seite besucht. In der Preissuchmaschine liefern sie sich aber wohl einen Preiskampf mit den anderen. Und sie sind bereit, auf Marge zu verzichten, wenn sie dafür den Verkauf machen können.
Da frage ich mich immer, wie hoch die Marge eigentlich wirklich ist. Aber letztlich ist das auch egal. Interessant ist vor allem, dass die Shops versuchen von verschiedenen Kund:innen unterschiedliche Preise zu nehmen. Und wahrscheinlich funktioniert es, sonst würden sie damit ja wieder aufhören.



