🇩🇪 — Hi, ich bin Martin Ueding; Physiker, Maschinenlerner, Softwareentwickler und Fahrradaktivist. Ich habe recht früh mit dem Programmieren angefangen und schreibe darüber im Bereich »Code & Zahlen«. Im Physikstudium bin ich immer weiter in die Computerphysik gegangen, meine Studiumsunterlagen sind noch immer Teil dieser Webseite. Nach der Promotion bin ich in die Wirtschaft gewechselt. Seit dem Abitur habe ich meine Wege mit dem Fahrrad erledigt, Radtouren unternommen und irgendwann auch Radreisen. Inzwischen bin ich auch Aktiver im Radentscheid Bonn.

Aktuell schreibe ich am meisten zu Verkehrsthemen, manchmal auch noch über Wissenschaft, Maschinenlernen oder anderen Dingen, die mir einfallen. Die eher technischen Dinge schreibe ich meist auf Englisch, den Rest auf Deutsch.

Man kann mich per E-Mail, Threema oder Telegram kontaktieren, oder mich auf Twitter, LinkedIn oder XING finden.

🇺🇸 — Hey, I am Martin Ueding, a physicist, software developer, machine learning researcher and a traffic policy activist from Germany. On my blog you can find all my physics study material, mostly English articles about code and numbers and travel. The articles about traffic policy are in German.

You can contact me via E-mail, Threema or Telegram. You can also find me on Twitter, LinkedIn and XING.


Gemeindeordnung und Kommunen

Das Einzugsgebiet meiner Blogartikel, teilweise mit Behördenkontakt, erstreckt sich inzwischen relativ weit. Ich habe früher die Artikel mit Schlagwörtern nach Stadtteilen wie Bonn-Holzlar oder Bonn-Endenich versehen, und dann noch einem Schlagwort pro Stadt wie Bonn oder Köln. Inzwischen bin ich aber auch außerhalb der Städte fündig geworden, und da gibt es dann keine Stadtteile. Außerdem haben Stadtteile keine eigene Verwaltung, sondern die Einzugsbereiche jeder Verwaltung ist größer. Somit hatte ich dann nur noch die Städte.

Aber nicht alles ist eine Stadt. Das klappt zwar bei Bonn, Sankt Augustin, Meckenheim, Köln, Bornheim und so weiter. Aber es gibt es auch so etwas wie Neunkirchen-Seelscheid oder Wachtberg, die keine Städte sind. Wie verschlagworte ich die Artikel denn dann?

Man kann jeden Ort eindeutig einem Bundesland zuordnen. Darunter gibt es noch die Kreise, die man von den KFZ-Kennzeichen her kennt. Aber nur Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Rhein-Erft-Kreis ist zu grob, weil Hennef und Sankt Augustin zwar beide im Rhein-Sieg-Kreis liegen, jedoch unabhängige Verwaltungen haben. Es gibt irgendwie Gemeinden, Kommunen, Kreisfreie Städte. Ich habe es jetzt endlich verstehen können, und es ist ganz einfach: Jeder Kreis besteht aus Kommunen, eine Kommune kann entweder eine Stadt oder eine Gemeinde sein. Auf der Webseite der Bezirksregierung Köln findet man folgende Grafik, die die Kreise und ihre Kommunen zeigt:

Und so kann man jedem Ort eine Kommune zuordnen, die auch der Verwaltungsebene entspricht, mit der ich meist zu tun habe. Die Kommunen in anderen Bundesländern kann man gut im Kommunenwegweiser nachschlagen.

Weiterlesen…

Fehlende Busverbindungen zwischen Außenbezirken

Mobilitätsbedürfnisse sind vielfältig und je nach Person, Beschäftigung, Alter und Tageszeit unterschiedlich. Unsere Verkehrssysteme bilden häufig nicht alle diese Bedürfnisse ab. Bonn hat zum Beispiel ein vorwiegend sternförmiges Bus und Straßenbahnsystem. Das bedeutet, dass man von jedem Punkt relativ einfach ins Zentrum kommt, und vom Zentrum relativ einfach zu jedem Punkt. Jedoch sind die Punkte in den Außenbezirken nur schlecht miteinander verbunden.

Man kann das anhand von ein paar Beispielen sehen. Wenn man zum Beispiel von Endenich nach Ippendorf möchte, und lange Fußwege vermeiden möchte, so dauert die Busfahrt meist um 50 Minuten. Ist man bereit längere Teilstrecken zu Fuß zu gehen, kann man es auch in 37 Minuten schaffen, laut Google Routenplaner:

Fährt man die gleiche Strecke hingegen mit dem Fahrrad, braucht man deutlich kürzer. Für den Weg bergauf schlägt Google 24 Minuten vor. Das ist realistisch je nach Trainingsstand.

Weiterlesen…

Weg ins Kölner Büro

Inzwischen fahre ich regelmäßig ins Büro. Das liegt in Köln-Ehrenfeld, an der Grenze zu Köln-Müngersdorf. Mit der Bahn brauche ich unter Idealbedingungen 1:30 Stunden von Tür zu Tür. Mit dem Fahrrad brauche ich maximal 2:30 Stunden. Das ist spürbar länger, aber es macht viel mehr Spaß. Und bewegt habe ich mich auch. Zumal ich auch immer schneller werde. So langsam habe ich eine Lieblingsroute gefunden, die nur wenige Ampeln hat, und mich schnell passieren lässt. Zudem werde ich vom Training her auch besser, sodass ich es inzwischen in knapp unter zwei Stunden schaffen kann.

Alle Fahrten habe ich aufgenommen und auf Strava hochgeladen. Via Stats Hunters kann ich mir dann eine Heatmap von jenen Fahrten vom Zuhause (roter Kreis) ins Büro (roter Pfeil) erzeugen lassen:

Man kann ganz gut erkennen, wie ich diverse Routen ausprobiert habe. Einige besonders große Umwege habe ich gemacht, um Explorer Tiles zu sammeln. Die häufigsten Strecken sind aber trotzdem zu erkennen.

In diesem Beitrag stelle ich einmal meine Lieblingsstrecke als Fotostrecke vor. Ich zeige immer wieder einen Kartenausschnitt und zeige Fotos von ein paar besonderen Stellen.

Weiterlesen…

Radwegschäden? Schild reicht!

An der Sieg wird gerade an den Stromleitungen gebaut. Und damit niemand ein Stromkabel auf den Kopf bekommt, oder es zu anderen Unfällen kommt, wird der Radverkehr umgeleitet. Der Weg, über den geleitet wird, ist allerdings ziemlich kaputt durch Wurzeln. Das ist aber kein Problem, man stellt einfach ein Schild auf!

Und so ist es dann mit der Verkehrssicherungspflicht getan, die Behörde hat ihren Teil getan, und fertig. Dass die Wurzelaufbrüche einem wirklich ins Kreuz schlagen, ist dann das Problem von jeder einzelnen Person.

Weiterlesen…

Eine Gehwegplatte muss reichen!

Entlang der B 56 durch Sankt Augustin gibt es abschnittsweise baulich getrennte Radwege und Schutzstreifen. In Mülldorf, hinter der Einmündung der Niederpleiser Straße, gibt es durch Häuser eine Stelle, an der das Hochbord sehr schmal wird. Trotzdem ist dort ein geteilter Geh- und Radweg angeordnet:

Die Breite reicht definitiv nicht aus. Selbst für einen gemeinsamen Geh- und Radweg reicht die Breite dort nicht aus.

Weiterlesen…

Systematisch falsche Streuscheiben auf Landstraßen

Auf Radtouren komme ich auf beiden Rheinseiten immer wieder an Landstraßen vorbei. Und die Menge an Streuscheiben, die dort noch die Variante von vor 2017 hat, ist erschreckend. Zuständig ist da immer Straßen NRW. Im Bereich der Regionalniederlassung Rhein-Berg habe ich einen Fall an der Sülztalstraße, in Lohmar und am Krewelshof; im Bereich der Regionalniederlassung Ville-Eifel an der Urfelder Straße, nochmal der Urfelder Straße, am Militärring und in Hersel. Bei so vielen Einzelfällen wird es langsam absurd.

Auf einer Radtour um Hürth und Frechen habe ich auch noch viele weitere gesehen, nach dem dritten Foto ist es mir dann zu doof geworden. Ich habe mich entschlossen die nicht mehr alle einzeln zu bearbeiten und darüber je einen Blogeintrag zu schreiben, sondern jetzt mal das systematische Problem anzugehen. Entsprechend eben meinem vorherigen Beitrag zu Einzelfällen und Systematik. Entsprechend habe ich Straßen NRW Ville-Eifel einmal angeschrieben und gefragt, warum die eigentlich so schlampig arbeiten.

Weiterlesen…

Alte Streuscheibe bei Urfelder Straße

An der Kreuzung der L 192 Siebengebirgsstraße mit der Urfelder Straße gibt es auch veraltete Streuscheiben. Die Radroute ist entlang der Urfelder Straße nach Westen auf der linken Straßenseite geführt. Man kommt dann an den Knotenpunkt:

Von da aus muss man zweimal die Ampel überqueren. Jedoch ist da die Streuscheibe wieder falsch.

Weiterlesen…

Verkehrszeichen Wirken Regelmäßig nach Links

Schilder wirken regelmäßig nach links, so steht es in der Straßenverkehrordnung:

Als Schilder stehen sie regelmäßig rechts.1

Und auch in den Verwaltungsvorschriften:

Verkehrszeichen sind gut sichtbar in etwa rechtem Winkel zur Fahrbahn rechts daneben anzubringen, soweit nicht in dieser Verwaltungsvorschrift anderes gesagt ist.2

Das hält aber Behörden nicht davon ab, sie links von den betreffenden Wegen aufzustellen:

Liest man das hier streng, so ist das links ein sehr breiter Geh- und Radweg mit Schäden, und rechts ein unbeschilderter Seitenstreifen. Gemeint ist das so wohl nicht, die Zeichen sollen hier wohl nach rechts wirken.

Weiterlesen…