🇩🇪 — Hi, ich bin Martin Ueding; Physiker, Maschinenlerner, Softwareentwickler und Fahrradaktivist. Ich habe recht früh mit dem Programmieren angefangen und schreibe darüber im Bereich »Code & Zahlen«. Im Physikstudium bin ich immer weiter in die Computerphysik gegangen, meine Studiumsunterlagen sind noch immer Teil dieser Webseite. Nach der Promotion bin ich in die Wirtschaft gewechselt. Seit dem Abitur habe ich meine Wege mit dem Fahrrad erledigt, Radtouren unternommen und irgendwann auch Radreisen. Inzwischen bin ich auch Aktiver im Radentscheid Bonn.

Aktuell schreibe ich am meisten zu Verkehrsthemen, manchmal auch noch über Wissenschaft, Maschinenlernen oder anderen Dingen, die mir einfallen. Die eher technischen Dinge schreibe ich meist auf Englisch, den Rest auf Deutsch.

Man kann mich per E-Mail, Threema oder Telegram kontaktieren, oder mich auf Twitter, LinkedIn oder XING finden.

🇺🇸 — Hey, I am Martin Ueding, a physicist, software developer, machine learning researcher and a traffic policy activist from Germany. On my blog you can find all my physics study material, mostly English articles about code and numbers and travel. The articles about traffic policy are in German.

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Radweg am Ortsausgang von Bröl

Am westlichen Ende von Bröl, einem Ort der Stadt Hennef, endet der linke Radweg einfach. Es ist auch nicht ersichtlich, wie man jetzt fahren soll. Querungsmöglichkeit gibt es auch keine.

Wenn man da nach links abbiegt, so wird der Radweg dort mit einem entsprechenden Schild beendet.

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Geplanter Schutzstreifen entlang der B 56

Ich war mit der Stadtverwaltung Sankt Augustin in Kontakt bezüglich der B 56/Husarenstraße. Da kam dann noch der Hinweis, dass an der Stelle generell noch gebaut werden soll:

Nach interner Rücksprache mit dem zuständigen Kollegen der Verkehrsplanung teile ich Ihnen darüber hinaus mit, dass derzeit die Ortsdurchfahrt der B 56 zwischen Hammstraße/Husarenstraße und K 2 (Meerstraße/Mendener Straße) insgesamt überplant wird, mit der primären Zielsetzung einer Verbesserung der Radverkehrsführung. Nach erstem Konzept ist geplant, den Radverkehr Richtung Siegburg auf einem Schutzstreifen im Fahrbahnraum zu führen. Eine entsprechende Überleitung ist dabei vorgesehen. Ich bitte hierbei zu berücksichtigen, dass die Umsetzung eines solchen Konzeptes voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Es wird also neu geplant, die Verbesserung der Radverkehrsführung scheint der Fokus zu sein. Das klingt für mich so, als sollten dann andere Anforderungen weniger Priorität haben. Jedoch kam dabei dann ein Schutzstreifen raus. Das bedeutet dann Mischverkehr auf der Fahrbahn, unzureichende Überholabstände und auch wenig Sicherheitsgefühl. Die Niederländer haben Mischverkehr nur bei Tempo 30, darüber wird der Radverkehr baulich getrennt und geschützt geführt. Hier soll aber die Ortsdurchfahrt (mindestens Tempo 50) im Mischverkehr gemacht werden. Auch der Schwerverkehr wird dort fahren, das wird also die Hölle werden. Entsprechend werden die Leute es nicht nutzen, auf dem alten Gehweg fahren oder eine Umgehung nutzen.

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Rundes Sudoku

In sozialen Netzwerken findet man häufig Werbung, die reines Clickbait ist. Es geht gar nicht darum, ein gutes Produkt anzupreisen, sondern Leuten durch psychologische Tricks das Geld aus der Tasche zu ziehen. Hier ist es eine Werbung für eine Sudoku-App. Sie hat war Free im Namen, wird aber bestimmt In-App-Käufe haben. Vielleicht kann man sich Tipps kaufen, wenn man nicht mehr weiterkommt, ich habe es nicht angeschaut.

Hier in der Werbung wird versucht mit Scham zu arbeiten: »Wer das nicht lösen kann, ist dumm.« Vor allem ist ein IQ von 188 ein abartig hoher Wert, das bringt auch seine Nachteile mit sich. Ob das jetzt so erstrebenswert ist, weiß ich nicht.

Ich springe auf solche Werbung an, aber aus anderen Gründen. Ich finde sie zum einen psychologisch interessant, zum anderen ist es ein durchaus spannendes Problem, zu dem ich einen Blogeintrag schreiben kann. Ich möchte also hier zeigen, wie man ein Programm schreiben kann, das dieses Rätsel löst.

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Canon PowerShot G5 X Mark II

So um 2006 hatte ich mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft, die Canon EOS 350D. Das war damals das aktuelle Einstiegsmodell. Die hat im Vergleich zu der Reise-Kompaktkamera, die ich damals hatte, deutlich bessere Bilder gemacht. Auslöseverzögerung war damals ein großes Thema, da war der schnelle Autofokus ein großer Sprung. Generell rauschte der Sensor weniger, das Objektiv lichtstärker. Kein Wunder, die Kamera war in einer deutlich überlegeneren Klasse (Spiegelreflex gegen Reise-Kompaktkamera), und noch einmal neuer. Mit der Zeit habe ich die Objektive gewechselt, und sehr viele Fotos damit gemacht.

In den letzten Jahren habe ich aber eher wenige Fotos gemacht, und viel mehr mit dem Handy. Auf meiner Fahrradreise von Utrecht aus hatte ich die große Kamera gar nicht dabei, und nur das Handy genommen. Genauso dann auf dem Städtetrip nach Kopenhagen, bei dem ich nur mit Handgepäck geflogen bin. Ich hatte also eine an sich gute Kamera, jedoch selten Lust, sie mitzunehmen. Bei dem Urlaub an die Mosel habe ich sie mitgenommen, allerdings nur auf die erste Wanderung. Bei den folgenden Wanderungen habe ich mir das Gewicht lieber gespart.

Über die Jahre haben sich die Kameras auch ordentlich weiterentwickelt. Vergleicht man die Bilder meiner alten Canon EOS 350D mit denen einer modernen Canon EOS R, ist das einfach kein Vergleich mehr. Auch die günstigeren EOS-Modelle liefern bessere Bilder, als die alte Kamera. Ich überlegte schon länger, ob ich mir eine neue Kamera kaufe, zum Beispiel die Canon EOS R6. Die Bilder wären bestimmt total schön, aber würde ich sie wirklich auf Radtouren mitnehmen? Daher habe ich dann doch keine gekauft.

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Teiler im Besteckkasten nachgerüstet

In der Küche haben wir einen Besteckkasten, der wunderbar in die Schublade passt. Eines der Fächer ist allerdings ziemlich groß, und dafür haben wir keinen Bedarf. Wir bräuchten eher zwei kleine Fächer für die kleinen Gabeln und Löffel. Weil es aber nur ein Fach gibt, waren die bisher notdürftig mit dem Flaschenöffner getrennt:

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Frankfurter Hüte für Falschparker-Hotspot

In Hangelar gibt es einen Bäcker, vor dem ein echter Falschparker-Hotspot liegt. Der Bäcker hat »nur« 9 KFZ-Stellplätze, sodass sich anscheinend immer wieder Kunden legitimiert fühlen auf dem Gehweg zu parken. Das sieht dann so aus:

Der Gehweg ist dort nur grob 170 cm breit. Man kann das an den Gehwegplatten sehen, die haben eine Kantenlänge von 50 cm. Sobald ein Auto darauf steht, ist weniger als 100 cm übrig, in Bonn gilt das als Behinderung.

Das Ordnungsamt in Sankt Augustin ist zwar theoretisch vorhanden, fährt aber in der Praxis nicht raus. Dazu kommt natürlich auch, dass diese Bäckereikund:innen immer »nur mal kurz« dort stehen. Die Wahrscheinlichkeit von offizieller Seite dort erwischt zu werden ist faktisch Null. Es braucht also eine bauliche Lösung.

Auch wenn ich mir bei der Stadt Sankt Augustin wenig Hoffnungen mache, schreibe ich sie einmal an. An dieser Stelle erscheinen mir Frankfurter Hüte ein probates Mittel. Sie machen den Gehweg nicht schmaler, werden die Falschparker aber abhalten. Einfache Poller machen den Gehweg schmaler, weil sie 50 cm von der Fahrbahn entfernt aufgestellt werden müssen.

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Affenarme für Ampeltaster

Am Knotenpunkt zwischen der B 56 und der L 16/B 484 (Karte) gibt es eine Ampel, die allerdings ziemlich weit vom gemeinsamen Geh- und Radweg entfernt steht.

Um dort den Taster zu betätigen, bräuchte man schon sehr lange Arme. Wenn man den Taster drücken möchte, so muss man da ins Gras. Das ist bei trockenem Wetter kein Problem, allerdings wird das bei Matschwetter nicht so toll sein.

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Niemand hat Vorfahrt in Benzelrath

Außerhalb von Frechen-Benzelrath, am Kreisverkehr mit L 277 Dürener Straße und Neuer Weg muss man als Radfahrer:in an den Armen warten, siehe das Zeichen 205 (Vorfahrt Achten) im Bild mit Markierung 1. Das ist zwar doof, aber wie im Artikel zur Vorfahrt in Kreisverkehren innerorts und außerorts beschrieben, ist das soweit korrekt:

Nicht korrekt ist aber, dass der Kraftverkehr ebenfalls wartepflichtig gegenüber dem Radverkehr ist, siehe das gleiche Zeichen 205 mit Markierung 2. Die Radfahrenden können nur erahnen, dass die Autofahrenden ein Zeichen 205 sehen. Aus der anderen Perspektive kann man das Zeichen 205 für den Radverkehr nicht erkennen und nur die Ecken erahnen. Andere Perspektive, aber gleiche Nummern:

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Mehrfachsteckdosen und Steckernetzteile

Mehrfachsteckdose und Steckernetzteile scheinen irgendwie natürliche Feinde zu sein. Früher hatte ich immer nur diese billigen Mehrfachsteckerleisten, bei denen intern einfach zwei Metallschienen den Strom leiten und die Löcher senkrecht zur Leiste angeordnet sind:

Wie man auf dem Foto sehen kann, verträgt sich das allerdings nicht gut mit den Steckern, die abgewinkelt sind. Die blockieren dann meist die benachbarten beiden Steckdosen noch mit. Solange man nur wenige hat, kann man die an am Rand anbringen, und dann passt es wieder. Wenn man mehr davon hat, hat man allerdings ein Problem.

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