Die Freuden einer Wohnungseigentümergemeinschaft
Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft zu sein hat eine Eigendynamik, die ich echt unterschätzt habe. Aber nun ist es zu spät.

Hi, I'm Martin Ueding; physicist, software developer for high-performance computing, machine learner, cyclist, illustrator, walker, and blogger. Currently, I write mostly about drawing and DIY stuff, sometimes also about transportation policy, science, or machine learning. You can find my drawings in the drawing gallery.
I started programming at a fairly early age and write about it in the “Code & Numbers” section. While studying physics, I specialized into computational physics, and my study materials are still part of this website. After completing my doctorate, I switched to business.
Since graduating from high school, I have been getting around by bike, going on bike tours and, at some point, bike trips. Over time, I learned more and more about bicycle infrastructure and advocated for improvements to local authorities. I was active in the Bonn Bicycle Referendum from 2021 to 2023. Currently, however, I am rather disillusioned because, despite my best efforts, I was ultimately unable to achieve much of substance.
Profiles and contact details:

Hi, ich bin Martin Ueding; Physiker, Softwareentwickler für Hochleistungsrechnen, Maschinenlerner, Radfahrer, Zeichner, Spaziergänger und Blogger. Aktuell schreibe ich am meisten zum Zeichnen und Heimwerker-Dingen, manchmal auch noch über Verkehrspolitik, Wissenschaft oder Maschinenlernen. Meine Zeichnungen kann man in der Zeichnungsgalerie finden.
Recht früh habe ich mit dem Programmieren angefangen und schreibe darüber im Bereich »Code & Zahlen«. Im Physikstudium bin ich immer weiter in die Computerphysik gegangen, meine Studiumsunterlagen sind noch immer Teil dieser Webseite. Nach der Promotion bin ich in die Wirtschaft gewechselt.
Seit dem Abitur habe ich meine Wege mit dem Fahrrad erledigt, Radtouren unternommen und irgendwann auch Radreisen. Mit der Zeit lernte ich immer mehr über Radverkehrsinfrastruktur und habe mich bei den Kommunen für Verbesserungen eingesetzt. Beim Radentscheid Bonn war ich von 2021 bis 2023 aktiv. Aktuell bin ich allerdings eher ernüchtert, weil ich trotz großer Bemühungen letztlich nicht viel greifbares erreichen konnte.
Profile und Kontaktmöglichkeiten:
Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft zu sein hat eine Eigendynamik, die ich echt unterschätzt habe. Aber nun ist es zu spät.
Die Webseite von DHL geht mir richtig auf den Geist. Ich habe da ein Kundenkonto. Ich bin eingeloggt und möchte angemeldet bleiben. Aber ich werde trotzdem immer wieder ausgeloggt.
Es gibt nichts, was man nicht noch schlechter und billiger machen könnte. Das habe ich mal wieder erlebt, als ich einfach nur etwas Werkzeug kaufen wollte. Zudem ist Amazon inzwischen voller Müll.
Immer mehr Webseiten funktionieren nicht mehr mit Firefox. Wir steuern wohl auf ein neues Monokultur-Internet zu, bei dem Google Chrome der neue Internet Explorer ist.
Es bräuchte gar keine Cookie-Banner. Also zumindest, wenn man keine unnötigen Daten erhebt. Und so ist jedes dieser Banner nur ein Zeichen, dass man ohne zwingenden Grund Daten erhebt. Diese Banner mit »deine Privatsphäre ist uns wichtig« zu betiteln ist der Treppenwitz dieses Jahrzehnts.
Seit Mai 2024 steht beim Fitnessstudio ein Schrottrad. Entfernt ist es noch nicht, allerdings haben Diebe schon diverse Teile mitgenommen.
In Bonn-Holzlar gibt es einen kleinen Weg neben einem Bach. Der Weg führt von hinten an den großen Supermarkt und wird entsprechend viel genutzt. Da der im Schatten der umliegenden Büsche liegt, trocknet er nicht. Nach Regen wird der zu einem fiesen Matschweg. Die Stadt hat die schlimmste Stelle beseitigt und das nächste Problem geschaffen.
In Sankt-Augustin-Niederberg fand ich ein Radweg-Relikt, das schon wirklich älter sein muss. Komplett entfernt wurde es aber auch nicht.
Die Margarine, die ich im Supermarkt kaufte, warb mit »ohne Palmöl«. Dafür enthielt sie dann Kokosfett. Damit ist auch nichts gewonnen, im Gegenteil.
Im Physikstudium hört man im Laborpraktikum ständig, dass Messwerte ohne Fehlerangaben wertlos sind. Als Student versuchte ich noch dagegen zu argumentieren. Inzwischen bin ich genauso hart geworden. Ein Alltagsbeispiel mit Thermometern.