Bist du alt genug für personalisierte Werbung?
Den Spruch »wir und unsere 937 Partner nehmen den Schutz deiner personenbezogenen Daten sehr ernst« kennt man ja. Aber vorher fragen, ob man alt genug ist, dem zuzustimmen, war mir neu.
Den Spruch »wir und unsere 937 Partner nehmen den Schutz deiner personenbezogenen Daten sehr ernst« kennt man ja. Aber vorher fragen, ob man alt genug ist, dem zuzustimmen, war mir neu.
Samsung zwängt mir immer Werbung auf. Es nervt, man kann sie nicht abstellen. Aber ich habe dann doch einen Weg gefunden, die Werbung loszuwerden. Es ist nur ziemlich versteckt.
Online-Werbung ist nicht nur nervig, sie ist auch gefährlich. Ein Beispiel.
Samsung geht mir schwer auf den Geist mit deren Eigenwerbung. Ich kann sie nicht loswerden.
Da klicke ich auf Mastodon auf einen Link zu MSN und bekomme erstmal die Datenschutzbestimmungen von Microsoft: An 728 Partner geben sie die Daten weiter. Das ist doch verrückt!
Die Datenschutzgrundverordnung hat in meiner Lebenswirklichkeit vor allem dafür gesorgt, dass man systematisch mit Datenweitergabeeinwilligungen belästigt wird. Dadurch stimmt man eh wieder allem zu und wird durchleuchtet, nur mit zusätzlichen Schritten. Als ich eine Webseite besuchte und meine Frau passende Werbung kam, fühlte ich mich bestätigt in dieser ganzen Verarsche.
Im Industriegebiet Hürth-Kalscheuren stehen LKW-Anhänger mit Werbung herum. Einer davon hat eine fette sexistische Werbung, das wirkt für mich echt aus der Zeit gefallen.
Die Anbieter der E-Tretroller stellen unsere Gehwege mit ihrem Zeug voll. Und jetzt nutzen sie die auch noch als Werbefläche. Kapitalismus ohne Grenzen.
Das Betreiben eines Blogs hat den Effekt, dass ich noch mehr Werbung bekomme. Hier mal ein paar lustige Beispiele.
Trotz »bitte keine Werbung« auf dem Briefkasten bekomme ich immer wieder dann doch Werbezettel von Lieferdiensten. Die meisten sind ja ganz normal, aber »Speed Döner« mit Auto im Logo nur noch zum Abholen, da stimmt doch was nicht.