Moralische Pflicht zu Verkehrswende und Klimaschutz
Auf Mastodon habe ich mich in eine Diskussion zur moralischen Pflicht zu Aktivismus eingeklingt. Da habe ich so viel geschrieben, dass ich das nochmal im Blog aufbereiten möchte.
Auf Mastodon habe ich mich in eine Diskussion zur moralischen Pflicht zu Aktivismus eingeklingt. Da habe ich so viel geschrieben, dass ich das nochmal im Blog aufbereiten möchte.
Wir haben die Verkehrswende, die Heizungswende, die Antriebswende, die Russlandwende und wohl noch viel mehr. Ich frage mich, warum ich jetzt eigentlich so viele Veränderungsprozesse machen muss.
Vor zwei Jahren habe ich über Fahrradstraßen in Bonn geschrieben. Das Fritz-Schröder-Ufer hat eine Fahrbahnbreite von ungefähr 6 m. Damals waren links und rechts Parkplätze, sodass in der Mitte nur noch eine schmale Gasse blieb, in der man ständig das Risiko von Dooring hat. Nun wurde der Autoverkehr der komplett rausgeworfen und mit Pollern abgesichert:
Die Forderung nach einer Fahrradsteuer wird oft als Argument gegen Radfahrende im Straßenverkehr genutzt. Eine Analyse der von Autofahrenden gezahlten Steuern im Verhältnis zu den enormen Kosten für die Straßeninfrastruktur zeigt jedoch, dass der Autoverkehr stark subventioniert wird. Dieser Artikel rechnet die Kosten und die verursachte Abnutzung gegen und kommt zu dem Schluss, dass eine Fahrradsteuer sowohl ökonomisch als auch aus Gerechtigkeitsperspektive absurd ist.
Wir haben jetzt ein Auto. Und mit diesem Umstand sind wir nicht gerade glücklich. Die Gründe, wegen derer wir es dann trotzdem gekauft haben, sind noch frustrierender. Aber der Reihe nach.
Ich habe immer wieder die gleichen Diskussionen beim Thema Verkehr. Daher habe ich jetzt einfach mal ein paar Dinge als Argumentationshilfe gesammelt.