Einträge über Reisen (Ältere Einträge, Seite 11)

Obwohl ich mich nicht als Vielreisender bezeichnen würde, gab es doch einige Reisen, die mir sehr in Erinnerung geblieben sind. Ich finde es sehr schön, meine Erlebnisse in einem langen Blogbeitrag festzuhalten und fange oft schon an zu schreiben, während ich noch unterwegs bin. Auf diese Weise sind die Erinnerungen noch frisch und ich kann die wunderbaren Eindrücke teilen, die ich gesammelt habe.


Kiener Plaza in St. Louis (2007)

Nachdem wir den Gateway Arch besichtigt hatten, sind wir noch auf die andere Seite gegangen und haben am Kiener Plaza einmal den Blick über das Rathaus zum Arch genossen. Dort hatten sie den Brunnen gerade pink gefärbt.

Wir waren zu dem Zeitpunkt noch zu sehr mit Ankommen beschäftigt, als dass wir wirklich viel von der Stadt mitnehmen konnten. Die Gastfamilien lebten auch alle außerhalb von St. Louis, sodass wir nur eher selten in der großen Stadt waren.

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Meat Lover's Pizza (2011)

Als ich 2007/2008 in den USA war, habe ich noch gerne Fleisch gegessen. In der Lieblingspizzeria Pogolino's in Festus gab es eine »Meat Lover's Pizza«, die vier Sorten Fleisch enthielt: Salami, Kochschinken, Bacon, Wurst. Bei Salamipizza war ich immer begeistert dabei, aber die mit vier Sorten Fleisch war mir schon damals etwas zu viel.

Wenn ich mich heute daran erinnere und rückblickend bewerte, war damals schon ein bisschen absehbar, dass mir der Appetit auf Fleisch mit der Zeit vergehen würde. Ich hatte eigentlich immer nur jene Sorten Fleisch gegessen, die vom Mundgefühl eher homogen waren und nicht von Sehnen oder Knorpel durchzogen waren. Mit so etwas wie einem T-Bone-Steak konnte man mich noch nie begeistern, Salami fand ich aber richtig gut.

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Mit dem Schulbus zur High School (2007)

Während meines Schuljahres in den USA bin ich mit dem Schulbus zur Schule gefahren. Es gab dort, wo meine Gastfamilie gewohnt hatte, keine öffentlichen Verkehrsmittel. Es gab den einen gelben Schulbus, der morgens kam. Die Schule fing um 08:00 Uhr an, allerdings musste der Schulbus diverse Häuser abklappern. Dadurch fuhr der 50 Minuten, und ich musste dann um 06:55 Uhr am Straßenrand stehen und auf den Bus warten.

Die Route vom Bus war auch ziemlich unvorteilhaft für mich, ich war einer der ersten im Bus. Und so schlängelte sich der Bus ewig über die Landstraße und hielt an jedem Haus. Die Busfahrerin war jeden Tag die gleiche, und sie wusste genau, wer wo wohnte. Außerhalb von perfektem Wetter warteten die Schüler:innen teilweise auch drinnen. Und so hielt der Bus, die Eltern machten das Kind darauf aufmerksam, das Kind zog sich die Jacke an und kam raus. Das hat dann wirklich ewig gedauert.

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