Einträge über Miscellanea (Ältere Einträge, Seite 5)

One has to have a catch-all category for everything else, right? So this is it. Here you can find articles about cycling, traffic policy, education and other things that come to my mind.


Tracking a Game of Scythe

On occasion I play some enthusiast board games. Scythe is one of my favorite ones, as it does not contain much randomness (except for the encounters) and one can play somewhat independently of the other players. There are various strategies to gain points in the game. I once tracked my progress along the game, and got an interesting chart of it:

One can see how I got most of my ressources stolen in one round, there is a steep drop. And just before the end I managed to get into the second popularity tier, which boosted the Region, Ressource and Star contributions to the total points.

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Teile und Herrsche à la Drillisch

Seit Jahren bin ich bei winSIM gewesen, einer der vielen Marken von Drillisch. Dort hatte ich 1 GB Datenvolumen und 50 Freiminuten. Darüber hinaus wollten sie 0,15 EUR/Min, was ich schon eher ziemlich teuer fand. Innerhalb von WinSIM hätte ich für die Telefon-Flatrate aber noch zusätzliche 3 EUR zahlen müssen, was teurer als nötig ist.

Über Vergleichsportale kann man diverse Tarife finden, die entweder mehr Volumen bieten oder günstiger sind. Dabei sind die günstigsten Tarife immer bei Marken von Drillisch zu finden. Hier die günstigsten Tarife mit LTE und Telefon-Flatrate:

Marke Tarifname Volumen / GB Geschwindigkeit / MBit/s EUR / Monat
Maxxim LTE 1000 1 22 3,99
PremiumSIM LTE S 3 50 5,99
sim.de LTE All 2 GB 2 50 5,99
Simplytel LTE 3000 4 50 6,99
winSIM LTE All 1 GB 1 50 6,99
Simplytel LTE 1000 1 50 6,99
winSIM LTE All 3 + 2 GB 5 50 7,99

Das bekloppte ist ja, dass Drillisch also bei PremiumSIM einen Tarif hat, der deutlich besser als der von WinSIM ist (2 GB mehr, 1 EUR/Monat weniger), mich aber nicht mal eben dahin wechseln lässt. Schaut man bei Wikipedia in die Liste der Mobilfuntanbieter, so findet man dort eine erschreckende Menge Marken, die der Drillisch-Konzern anbietet. Aber die anderen Netzbetreiber (Telekom, Vodafone, Telefónica) sowie Reseller wie Mobilcom Debitel haben auch nochmal massiv viele Marken und Unterfirmen.

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From Computational Physics Research to an Industry Job

I am now at the end of my PhD program and have transitioned into the free economy. Other PhD students have done so already, and I have benefited immensively from their experiences. In the spirit of this website I want to share the things that I have learned and pass them on. There a myriads of guides for job seekers in the internet. Most of the are rather generic, and will try to skip these. This post will only contain things which are relevant for people who have a background very similar to mine.

The PhD program can be seen as the qualifying period to do a career in research. If you want to persue a career in the free economy, it might be more sensible to do that right after the Master's degree. I for instance had a high interest in doing more physics research after the Master's thesis, but I desired more practical applications after I have completed the PhD thesis. Additionally the outlook of a career in academic research did not appeal to me that much. This is something that you have to identify for yourself. But if you want to move into the free economy, then this article might be for you.

Be sure to start early enough. I have started to look at the market around eight months before I wanted to start in the industry, and have written the first formal application five months prior. It takes a bit of time to learn how all this works, how a proper cover letter is written and which positions and companies are on the market.

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Knittern, Printen und Jitten

Wir haben ganz viele englische Wörter, die auch man inzwischen auch beim Deutsch-Sprechen nutzt. Teilweise sind es Fachbegriffe, die man übernimmt, wie den product owner oder effective range. Diese kann man auch in Sätzen verwenden und mit deutschen Artikeln versehen.

Da man aber häufig auch konjugieren oder beugen muss, muss man sich bei den englischen Begriffen überlegen, nach welchen Regeln man das macht. Und so werden englische Wörter dann mit deutscher Grammatik verbogen. Heraus kommen so tolle Neologismen wie knittern (von knit), printen (print), returnen (return) und mein Schmerzpunkt, jitten (jit). Bei downgeloadet oder gedownloadet wusste ich auch echt nicht mehr weiter.

Ich habe viele Programmierkurse tutoriert, und immer wieder kam die wunderbare Frage:

Soll ich die Variable hier printen?

Vielleicht werde ich geistig alt, wenn mir »Soll ich den Inhalt der Variablen hier auf dem Bildschirm ausgeben?« besser erscheint. Aber so wirklich eine Not für das englische Wort besteht an der Stelle doch nicht. Man kann gerne über die print-Funktion sprechen. Das geht auch in einem deutschen Satz. Aber ich würde es begrüßen, wenn wir entweder Englisch sprechen, oder möglichst deutsche Wörter nutzen. Dann muss ich auch nicht mehr aufgesetzt fragen, was denn jemand mit Aachener Honigprinten und den Variablen anstellen wollte.

Hygienetheater

Im Bereich der Sicherheit gibt es das Konzept des Sicherheitstheaters. Das sind Maßnahmen, die an der objektiven Sicherheit nichts verbessern, dafür aber die gefühlte Sicherheit ansprechen. Ein Beispiel sind die Metalldetektoren in der U-Bahn in Beijing. Da geht man durch den Detektor durch, es piepst, und man wird einfach weitergewunken. Es bringt absolut nichts an Sicherheit, aber die Leute fühlen sich kontrolliert und irgendwie sicher.

Aktuell haben wir mit den Maßnahmen zur SARS-CoV-2 Pandemie teilweise ganz ähnliche Muster. Mein Stand ist, dass die Verbreitung hauptsächlich über Aerosole funktioniert. Die Infektion über Schmieren ist eher untergeordnet. Somit ist das beste natürlich Kontakt vermeiden. Als nächstes dann die Alltagsmasken, damit man einfacher weniger Aerosole verteilt. Und ordentlich Händewaschen.

In der Umsetzung ist das dann aber gar nicht mehr so einfach. Erschreckend viele Leute tragen ihre Maske nur über dem Mund. Die Leute haben wohl einfach nicht verstanden, wozu das gut sein soll. Natürlich kommen Aerosole aus der Lunge auch durch die Nase. Dann gibt es noch so Idioten, die ihre Maske zum Sprechen oder gar Niesen/Husten abnehmen. Spricht man Leute darauf an, sind sie genervt. Klar ist das lästig. Ja, meine Brille beschlägt auch ständig.

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Kommunalwahl NRW 2020

06:00 klingelt der Wecker. Inzwischen geht das ziemlich gut. Um 06:30 wollte ich Brötchen holen. Draußen stellte ich aber fest, wie kalt es war. Also nochmal hoch. Und vor dem losfahren fiel mir noch ein, dass meine Alltagsmaske fehlte. Also ein zweites Mal hoch.

Um 06:37 stellte ich verärgert fest, dass die Bäckerei Klein Sonntags erst später öffnet. Dann schaute ich doch besser nach, bevor ich jetzt zum nächsten Bäcker fahre. Gruhn? Nein. Voigt? Nein. Kamps? Ja! Also um 06:47 Ankunft dort. Aus dem Ladenlokal kam gerade ein für Poppelsdorf typischer Kunde und ging zu seinem in zweiter Reihe, leicht versetzt zu einem freien Parkplatz, geparkten Mercedes SL. Der Herr setzte sich in sein mattgraues Auto, deaktivierte den Parkblinker und erfreute alle bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch schlafenden Anwohner mit dem markanten Motorgeräusch des 63ers. Parallel dazu suchte ich nach einer freien Fahrradabstellanlage. Fast alle Stellplätze für KFZ und Fahrräder waren belegt, wohl durch Anwohner. So muss man sich auch nicht wundern, wenn die ganze Laufkundschaft immer in zweiter Reihe parken muss.

Auf dem Rückweg sprach mich noch jemand an, der an einer Bushaltestelle saß, fragte ob ich etwas Zeit für ihn hätte. Hatte ich nicht, aber man sieht wieder, wie kommunikativ man auf dem Fahrrad doch ist. Dem Herrn in dem lauten Auto wäre dieses Lerngeschenk wohl entgangen.

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Characters in “Count Zero”

I just finished reading “Count Zero” by William Gibson. It is the second part of the “Sprawl” trilogy, the first book is “Neuromancer”. I eventually realized that the sheer number of characters is a bit overwhelming for me. So I decided to take notes. There are three story lines going on, and I will list the characters roughly in their order of appearance.

The following graph contains the interactions between the characters. One can neatly see the three story lines that eventually merge.

The actual character descriptions will likely spoil the novel, so be sure to only continue reading if you really want.

It was really interesting to have three separate story lines that only merged at around 70 % of the book. I anticipated that the merging would be really cool, but I got a bit disappointed because not so much actually happened afterwards.

You can download my Python script for this from GitHub.

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Selling Mortgages as Retirement Funds

If you have a finance background, you may call this obvious and call me naive for realizing so late. But maybe you also did not know before. There are a couple of naive assumptions I had about money, and bringing them all together formed quite an abyss to look into. There are three parts to it.

First part: I assumed that all money would be backed by the central bank. So a local bank could not invent money. They would have to have people bring in their hard-earned cash and put it into a (say 10 year) fixed-term deposit. Then other people would request a mortgage and the bank would take a portion of the savings money and lend it to these other people. This scheme only works because the fixed-term deposit cannot be accessed in that time. The lender pays a large interest, the bank pays a small interest to the saver and keep the difference itself. From this difference they would pay the salaries of employees and take the risk of default (people not paying).

The reality is that local banks just invent their own book money and only like 10 % of the money needs to exist for real (as central bank backed money). So the amount of credit that a bank can give to customers is not limited by the amount of money that people have in their fixed-term saving accounts, but it is a large multiple of all money, even including checking accounts. This means that the bank would break if only a fraction of the people would cash out. Additionally there is money from investors into the bank, so the saving accounts may be only a small fraction of the real money that the bank holds. For investment banks there might even be no saving accounts at all.

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Stellenanzeige ohne Ortsangabe

Ich suche nach Jobs in Bonn und näherer Umgebung. Also habe ich auf Indeed einen entsprechenden Filter:

Das scheint aber nicht sinnvoll zu funktionieren. Ich bekomme dann so tolle Angebote wie dieses hier:

Da ist also in den Metadaten der Ort mit NRW angegeben. Technisch gesehen ist NRW auch im Umkreis von Bonn verfügbar. Nur Essen liegt da halt nicht. Und so geht es dann weiter mit diversen Stellenanzeigen, deren Ort sogar einfach nur falsch ist:

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Electronic Thermostats

My landlord has fitted all heating radiators with electronic thermostats, namely the Honeywell Rondostat. They can be programmed with two temperatures (cold and warm) and two time intervals per day where it should be on the warm temperature. Usually one does weekdays in the morning and evening, and weekend from morning until nighttime. They measure the temperature and adjust the valve accordingly.

This is quite nice and likely saves a lot of heating. Most importantly one can just come home and find the rooms to be in the warm or cold setting that one wants.

These things have two major drawbacks though: Open window detection and batteries. The automatic detection of open windows sounds quite nice, just open the window and the very cold air will tell the thermostat to shut off. In reality I let it turn off a few minutes before I open the windows. And when I have closed them, I want it to start heating right away. But it usually won't let me, assuming that the window is still open because it is so cold now. Basically one has to wait five minutes before it starts heating again. Good intentions, but it actually hurts more than just doing nothing special would.

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