Einträge über Diverses (Ältere Einträge, Seite 9)

In diese Kategorie kommen alle Einträge, die nicht so recht in die anderen Kategorien passen wollen.


Online-Shop mit Handschuhen ohne Größentabelle

In einem Onlineshop hatte ich ein paar Handschuhe gefunden, die mir ganz gut gefallen. Allerdings gab es anstelle der üblichen Handschuhgrößen (da habe ich so um 8), gab es nur die internationalen Größen mit S, M, L und XL. Das ist schon ein bisschen wenig Auswahl. Außerdem weiß ich dann auch nicht, welche Größe mit passen soll.

Es gibt Umrechnungshelfer, die zu Größe M dann die Größen 8 und 8,5 zuordnen. Das findet sich so auch auf einer zweiten Webseite Allerdings steht auf einer dritten Webseite Größe 8,5 oder 9.

Ich habe den Shop einmal angeschrieben und gefragt, ob sie eine Größentabelle hätten. Hätten sie nicht, war die Antwort. Aber die Handschuhe würden kleiner ausfallen, ich sollte also eine Größe größer bestellen.

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Gender-Doppelpunkt und -Stern

In meinem Blog habe ich seit einiger Zeit den Doppelpunkt genutzt, um beide Geschlechter anzusprechen. Das war schon einmal eine Verbesserung gegenüber dem generischen Maskulinum. Den Stern fand ich immer schwer zu lesen, der Doppelpunkt wirkte da deutlich einfacher. Und zumal hörte ich, dass er für Bildschirmleseprogramme besser sein.

Wie so häufig im Leben sollte man aber mal mit betroffenen Personen sprechen. Eine nicht-binäre Person wies mich dann darauf hin, dass diese sich vom Doppelpunkt nicht eingeschlossen fühlt. Dieser würde nämlich die beiden Geschlechter hervorheben, jedoch nichts in der Mitte zulassen. Beim Stern hingegen sei es in Ordnung. Neutrale Konstruktionen seien aber auch in Ordnung, weil diese eben kein Geschlecht mehr haben.

Einer der Kritikpunkte am Doppelpunkt ist auch, dass er wie ein Minimalkonsens wirkt. Daher haben cis-Personen wie ich diesen noch angenommen und haben das Thema damit für erledigt erklärt. Der Stern ist aber ein bisschen umständlich und daher auch eine politische Botschaft.

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Draußen zu kalt – drinnen zu warm

Draußen sind es aktuell so um 5 °C, drinnen je nach dem zwischen 17 °C und 21 °C. Ich kann mich immer nur für eine Temperatur angemessen anziehen. Und da ich draußen nicht frieren möchte, ziehe ich mir dort mehrere Schichten an. Das klappt dann auch gut, selbst bei Schneeregen.

Problematisch wird es aber, wenn ich dann nach drinnen komme. Wir heizen Zuhause gerade relativ wenig, sodass ich Zuhause auch eher mehr Kleidung trage. Somit bin ich es gar nicht mehr gewohnt, dass es drinnen so warm sein kann. Wenn ich zum Beispiel in ein Ladengeschäft komme, dann ist mir schnell deutlich zu warm. Ich kann dann zwar Mantel und ein bis zwei Pullover ausziehen, jedoch muss ich die dann über dem Arm tragen. Und die zusätzliche Schicht an Beinen und Füßen kann ich unterwegs auch nicht einfach ausziehen. Mir wird da viel zu warm, sodass ich teilweise oben nur noch ein T-Shirt trage.

Viele andere Leute sind aber eher für drinnen gekleidet. Die kommen dann ganz unterkühlt von draußen rein und wärmen sich erstmal auf. Die finden es wahrscheinlich sehr praktisch, wenn es drinnen spürbar geheizt ist. Und darauf wird die Heizung wohl auch ausgerichtet.

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»Nasenpimmel« ohne Maskenpflicht

Inzwischen gilt nur noch in wenigen Lebensbereichen eine Maskenpflicht. Im Fitnessstudio gilt jedenfalls keine mehr. Jetzt kann man sich selbst überlegen, ob man eine tragen möchte. Es gibt gute Gründe dafür, aber auch gerade beim Sport Gründe dagegen. Ich habe genug Lungenfunktion um auch Krafttraining mit FFP2-Maske zu machen, daher trage ich dort eine. Andere Leute bevorzugen die dünneren OP-Masken, die meisten tragen gar keine Maske mehr. Das ist auch alles okay so, ich schütze mich mit der FFP2-Maske selbst und gut ist.

Bescheuert wird es allerdings, wenn Leute in Bereichen ohne Maskenpflicht die Maske dann falsch tragen. Da war neulich ein älterer Herr, der trug seine OP-Maske so als Kinnschoner, die Nase ragte darüber hinaus. Auf Twitter etablierte sich der Begriff »Nasenpimmel« dafür. Trägt man die Maske so, dann atmet man ganz normal ein und aus, die Maske bringt nichts. Man hat dann halt nur dieses Vlies vor dem Mund und es zieht an den Ohren. Man könnte sie einfach abnehmen.

Als es noch eine Maskenpflicht gab, war diese Trageform eine Art »passiver Widerstand gegen die Maskendiktatur«. Fand ich bescheuert, aber da kann ich die Motivation wenigstens noch verstehen. Durch die Maske atmet es sich schwerer, gerade für Raucher*innen ist das bestimmt nicht angenehm. Aber ohne die Pflicht wird das ziemlich absurd.

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Sanierung des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums (2005)

2001 bin ich auf das Gymnasium gekommen. Das sah damals noch ziemlich runtergekommen aus. Die Fenster waren ständig beschlagen, weil zwischen den beiden Fensterscheiben Feuchtigkeit eingedrungen ist. Die Fenster waren damals riesig, und man konnte sie aufschieben.

Das wurde aus Sicherheitsgründen irgendwann deutlich limitiert, sodass man effektiv nicht mehr sinnvoll lüften konnte. Und das war dann ein sehr großes Problem, als kritische Konzentrationen vom Schadstoff PCB gemessen worden sind. Die Schule musste saniert werden.

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Tischunterhaltung trotz Smartphones

Neulich war ich auf einer Geburtstagsfeier in einem Restaurant eingeladen. Der Jubilar wurde 60, entsprechend gehörte ich zu den eher jüngeren Gästen. Ich hätte angenommen selbst der markanteste Vertreter der »Generation Smartphone« zu sein, ich scheine da inzwischen aber eher die Ausnahme zu sein.

Im Restaurant gab es keinen Handyempfang, zumindest nicht im Netz der Telefónica. Andere am Tisch schienen auch keinen Handyempfang zu haben. Mir war das nicht weiter wichtig, schließlich wollte ich ja mit den Leuten am Tisch sprechen, sie kennenlernen und schauen, welche Themen sich so ergeben würden. Einer hatte aber am Empfang das WLAN-Passwort fotografiert und reichte es einmal herum. Fleißig tippten die Gäste um mich herum das Passwort ein, um endlich wieder verbunden zu sein.

Ich saß da ohne Smartphone in der Hand und sah dem zu. Jene, die das Passwort noch nicht hatten, warteten eifrig mit Smartphone in der Hand. Jene, die es schon eingegeben hatten, schauten nach neuen Nachrichten und beantworteten die eingegangenen Nachrichten. Sie waren komplett abgetaucht.

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SleepDeep ausprobiert – SleepSoft gefällt besser

Wegen dem ganzen normalen Autolärm und den gelegentlichen Autoposern vor dem Schlafzimmer schlafe ich nur noch mit Ohrstöpseln. Die üblichen Ohrstöpsel aus Schaumstoff funktionieren für mich nicht so richtig, die rutschen einfach wieder raus. Wirklich gut funktionierten bisher nur die »SleepSoft« von Alpine Hearing. Die sind im folgenden Bild links.

Das sind Ohrstöpsel mit Lamellen aus Silikon, in der Mitte haben sie noch einen kleinen Kanal, durch den wohl ein bisschen Feuchtigkeit entweichen kann und ein Druckausgleich stattfinden kann. Die Dämpfung soll wohl um 20 dB betragen, ich finde es wirklich sehr angenehm. Höre ich sonst jedes Auto, treten diese hinreichend in den Hintergrund um mich nicht aus meinem leichten Schlaf zu wecken.

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Netzprotokolleintrag über Deutschtümelei

Im Bereich Softwareentwicklung und IT kommen die meisten Dingen aus den USA. Und somit bekommen sie dort zuerst englische Namen. In der Wissenschaft ist das ähnlich, da gibt es bei den modernen Dingen teilweise nur englische Namen. Ganz früher war Deutsch einmal relevant in der Wissenschaft, daher gibt heißen zum Beispiel »Eigenwerte« im Englischen genauso. Heute ist das aber nicht mehr so.

Man kann aber trotzdem noch deutsche Wörter für alles finden. Manche davon wirken aber sehr gezwungen. So hieß die Modemverbindung in Windows XP zum Beispiel »Datenfernübertragungsverbindung«. Oder das »event log« heißt »Ereignisanzeige«. Wenn ich ein Windows nutze, das auf Deutsch eingestellt ist, dann kann ich mit einer englischen Anleitung nicht sinnvoll arbeiten. Aber an sich ist es ein vernünftiges Anliegen, die Begriffe zu übersetzen.

Man kann es allerdings auch übertreiben, und zwar in beide Richtungen. Da gibt es so furchtbare Denglische konstruktionen wie »downgeloadet«, bei dem dreimal die Sprache wechselt. Oder wenn man in einer Programmiersprache print() nutzt, um etwas auf dem Bildschirm auszugeben, nennen manche Leute das »printen«. So viel Englisch muss man echt nicht ins Deutsche mischen.

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Mit kleinen Schritten den eigenen Ressourcenverbrauch optimieren

Als Lebewesen muss ich die ganze Zeit gegen die in meinem Körper steigende Entropie arbeiten. Geordnete Moleküle wie Stärke (C₆H₁₀O₅) werden zur Energiegewinnung in weniger geordnete Moleküle wie Wasserdampf (H₂O) und Kohlendioxid (CO₂) umgesetzt. Diese atme ich aus und suche neue geordnete Moleküle. Man kann es auch deutlich pragmatischer betrachten: Ich brauche Ressouren, um am Leben zu bleiben. Vor allem brauche ich Nahrung und Wärme, daneben noch komplexere Dinge wie Unterkunft und Mobilität. Egal, wie wir leben, eine gewisse Mengen an Ressourcen wird immer nötig sein.

Nun kann man allerdings als anständiger Mensch versuchen diesen Ressourcenverbrauch möglichst gering zu halten. Wie gering man ihn halten muss, ist nicht von außen vorgegeben. Es ist vielmehr eine Frage des Lebensstils, wie viele Ressourcen man aufwenden möchte. Vom Geld hängt es im großen ab, im kleinen ist es häufig jedoch umgekehrt.

Ich versuche verantwortlich mit Ressourcen umzugehen, ich lebe allerdings nicht asketisch. Wie bei vielen Dingen im Leben werden sukzessive Ressourceneinsparungen immer aufwändiger. Und so muss man einen Punkt treffen, bei dem der Aufwand noch zu rechtfertigen ist. Hier möchte ich einmal beschreiben, an welchem Punkt ich gerade bin.

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Reis aus Kokos

Neulich habe ich etwas absurd erscheinendes gefunden: Reis auf Kokosbasis:

Ich kenne ja Milch aus Kokos, Käse aus Kokos. Aber Reis aus Kokos? Ist Reis jetzt schon nicht mehr vegan genug und muss ersetzt werden‽

Das ganze ergibt aber schon Sinn. Das soll ja Milchreis sein, nur eben ohne Milch. Und weil man nicht »Kokosmilch« sagen darf, sagt man »Kokosdrink«. Bei dem Milchreis hier musste man sich auch was anderes ausdenken, aber »Kokosdrink-Reis« wollte man wohl nicht. Also hat man das ganze einfach nur »Reis« genannt.

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