Einträge über Diverses (Ältere Einträge, Seite 6)

In diese Kategorie kommen alle Einträge, die nicht so recht in die anderen Kategorien passen wollen.


Hosenständer Selbstgebaut

Für das Schlafzimmer wollte ich noch einen »Stummen Diener« haben, etwas, an den man die getragene Kleidung aufhängen kann. Die meisten, die man fertig kaufen kann, sind allerdings eher sperrig. Ich habe eine bestimmte Lücke, in die das sollte. Und so klein werden die nicht gebaut. Am nächsten dran wäre ein Handtuchhalter, aber das sieht dann so nach Badezimmer auf. Von Ikea gibt es das Komplement, ein Hosenhalter zum Einbauen in einen Schrank. Das sieht schick aus, jedoch wollte ich es freistehend haben.

Handwerk ist zwar nicht meine Stärke, aber gerade deshalb kann man es ja in der Freizeit ausprobieren. Ich habe also das Projekt »Komplement mit Beinen« angefangen und mir grob überlegt, was ich haben wollte. Und das Ergebnis gefällt mir auch ganz gut:

In diesem Beitrag wollte ich teilen, wie ich es gebaut habe.

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Versicherung für Kernkraftwerke

Jetzt, da die Kernkraft als nachhaltig eingestuft ist, möchte ich mein neustes Betrugs- Geschäftsmodell vorstellen. Und zwar geht es darum mich zu bereichern Kernkraftwerke zu versichern! Da habe ich einen ganz innovativen Ansatz.

Investoren werden aktuell quasi erdrückt von dem Geld, das sie anlegen sollen. Das muss irgendwo hin. Nachdem jetzt schon nicht die Autobahnen privatisiert worden sind, sind neue Kernkraftwerke eine gute Option. Aber die müssten eigentlich versichert werden, schließlich haben wir in Deutschland ja die Vollkaskomentalität. Und wir sind eines der wenigen Länder ohne Tempolimit. Das Motto könnte sein: Lebe wild und gefährlich, denn alle Risiken sind versichert. Und so wird meine innovative Kernkraftwerksversicherung auch die Sorgen der Bevölkerung nehmen können.

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Verzweifelte Recruiter

Ich habe je ein Profil auf LinkedIn und Xing. Das war hilfreich um meinen ersten Job zu finden. Die Profile habe ich weiterhin, allerdings aktuell auf »nicht auf Suche« gestellt. Meine Profile enthalten meine aktuelle Beschäftigung, mein Studium und noch eine Liste an Schwerpunkten wie C++, Python, Datenanalyse und Hochleistungsrechnen. In jedem Fall nicht dabei ist Java, Web-Entwicklung oder Computeradministration als Kernfähigkeit. Ich habe diese Dinge zwar irgendwann einmal gemacht, aber nur an der Oberfläche gekratzt.

Das hält aber Recruiter nicht davon ab, mich zu diesen Bereichen anzuschreiben. In manchen Nachrichten spürt man die Verzweifelung, einen Kandidaten zu finden. Es gibt einmal die angestellten Recruiter, die für eine Firma Kandidaten suchen. Und dann gibt es die freien Recruiter, die gegen eine Erfolgsprovision Kandidaten an Firmen vermitteln. Die Provisionen sind in der Regel mehrere Tausend EUR, von daher lohnt sich jeder Erfolg deutlich. Um auf ein normales Gehalt zu kommen, müssen sie wahrscheinlich zwei bis fünf Kandidaten pro Monat vermitteln. Und da natürlich nur wenige überhaupt Interesse haben, nur wenige wirklich von den Firmen eingeladen werden, und wieder ein Bruchteil davon wirklich eine Anstellung bekommt, müssen sie ihr Netz sehr weit auswerfen. Das ist dann teilweise schon absurd, was ich an Zuschriften bekomme.

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Stimmung während der Pandemie

Als Ende 2019 die ersten Fälle von COVID19 in den Nachrichten erschienen sind, schien das alles noch ganz weit weg. Ich hatte es so wie die Vogel- und Schweinegrippe wahrgenommen: So eine Pandemie, aber irgendwie wird die auch nicht so richtig in Deutschland ankommen. Und falls doch, dann wird das nur eine Erkältung und nicht wirklich kritisch.

Dann kam es nach Deutschland, und hielt es genauso wie die ersten Fälle von Vogel- und Schweinegrippe damals. Etwas, das herumgeht, aber nicht zu einer großen Sache wird. Schon gar nicht dachte ich daran, dass es den Alltag irgendwie einschränken würde.

Im März 2020 wurden wir dann alle nach Hause geschickt, und sollten von zuhause arbeiten. Es schien ernst zu werden.

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Neue Tag-Seite

Meine Blogartikel habe immer wieder mit Schlagworten versehen, dabei habe ich versucht es möglichst nützlich zu machen. Die Städte und Ortsteile, oder verwendeten Programmiersprachen sind da besonders praktisch. Aber irgendwann ist unklar, ob ein Tag mit nur einem Artikel hilfreich ist.

Vor allem aber hat Nikola da eine unübersichtliche Tag-Seite erzeugt:

Man kann es schwer lesen, weil der Kontrast so gering ist. Dann sind auch noch alle Tags direkt hintereinander, wobei sie eigentlich in gewisse Gruppe zerfallen. Vielleicht ist das für deutlich weniger Tags gedacht?

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Der Theoretiker und der Wandspiegel

»Theoretiker können sich an einer scharfen Abbildung schneiden«, sagt man über Physiker, die nicht im Experiment arbeiten. Damit sind Leute wie ich gemeint, die zwar begeistert über obskure Anwendungen höherer Mathematik dozieren können, aber keinen Nagel gerade in eine Wand hämmern können. Gut, es ist nicht ganz so schlimm, aber man merkt schon die mangelnde Erfahrung mit sowas. Vielleicht ist es auch eher eine Geschichte über mangelndes Werkzeug und Material.

Jedenfalls wollten wir einen Spiegel im Flur aufhängen. Das ist eigentlich nicht so schwer: Man bohrt ein Loch, steckt einen Dübel rein, schreibt eine Schraube rein, hängt den Spiegel daran auf. Das Problem sind die Details. So muss man erstmal Schrauben haben, dann passende Dübel und zuletzt noch einen passenden Bohrer für Wand und Schraube.

Ich hatte mir, in einem Anflug von Naivität, einfach nur ein Modell Dübel bestellt. Das waren Fischer UX 8×50, also für ein Bohrloch mit 8 mm Durchmesser und Schraubenlänge über 56 mm gekauft. Dazu soll man Schrauben mit 4,5 bis 6 mm Durchmesser nehmen. Davon hatte ich auch versucht einen Eimer zu bestellen. Für meinen Bohrhammer hatte ich auch einen Bohrer mit 8 mm. Damit hätte ich Universaldübel und Universalschrauben, könnte also alles aufhängen.

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Mythos »Grüne Verbotspartei«

Im Bundestagswahlkampf höre ich von CDU, CSU und FDP immer wieder über die Grünen den Begriff »Verbotspartei«. Die neoliberalen Partien wollen vielmehr über »Anreize« und nicht über Verbote steuern. Das klingt erstmal auch total gut und positiv. Es ist ja auch viel angenehmer eine Belohnung für gutes Verhalten als eine Strafe für schlechtes Verhalten zu bekommen.

Witzigerweise haben die neoliberalen Parteien damit aber schon die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen erkannt, sie wollen die Bürger nur nicht zwingen. Einsicht ist ja der erste Schritt zur Besserung, immerhin haben wir den jetzt schon einmal geschafft.

Die Anreize, die allerdings gemacht werden, halte ich für die falschen. Und darüber hinaus gibt es auch diverse Verbote, von den Parteien, die Verbotspartei als Stigma versuchen zu etablieren.

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