Einträge über Code & Zahlen (Ältere Einträge, Seite 39)

Recht früh habe ich begonnen mit Computern zu beschäftigen, die Physik kam dann auch dazu. Im Physikstudium habe ich mich auf die Schnittmenge spezialisiert, die Computerphysik. Viele Dinge nehme ich nun mit dem Blick eines Naturwissenschaflers und Softwareentwicklers wahr. Entsprechend sind die Artikel in dieser Kategorie über Programmiersprachen, von mir geschriebene oder genutzte Software, Physik, quantitative Untersuchungen von Finanzthemen und weitere Dinge dieser Art.

Meinen Code findet man auf GitHub, meine dummen Fragen auf Stack Overflow. Auf Physics Stack Exchange habe ich auch einige Fragen gestellt und beantwortet.

Meine wissenschaftlichen Artikel aus der Studienzeit findet man auf arXiv und ORCID.


Farbskala für Schlagwörter

Möchte man eine zusätzliche qualitative Größe in einer Darstellung kodieren, bietet sich Farbe an. Bei den Schlagwörtern hier im Blog hatte ich schon eine einfache Farbkodierung genutzt, um die häufiger genutzten Schlagwörter hervorzuheben. Alle mit mehr als fünf Beiträgen bekamen einen blauen Hintergrund:

Ich dachte aber an eine der diverse kontinuierlichen Farbskalen, damit man das fließender darstellen kann. Und so habe ich dann diverse ausprobiert. Damit einzelne Schlagwörter nicht die Skala verzerren, werden die meistgenutzten 5 % der Schlagwörter bei Justierung der Skala nicht berücksichtigt. Mit der Viridis Skala sieht es dann wie folgt aus.

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Die perfekt hierarchische Stadt

In Cities Skylines gibt es viele Straßenhierarchien. Ich habe die einmal alle nebeneinander gebaut um zu schauen, wie viel Platz die einnehmen. Da gibt es Zufahrtsstraßen mit je einem Fahrstreifen, je zwei, je drei. Und dann Autobahnen mit drei pro Richtung. Diese Straßen sind zwei bis vier Kästchen breit. Und dann gibt es noch Fußwege, die nur ein Kästchen breit sind.

Ich wollte die perfekt schlimme hierarchische Stadt damit bauen. Möglichst wenig Kreuzungen, und alles im perfekten Gitter angeordnet.

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Neues Handy nach fünf Jahren

Mein bisheriges Handy war ein Xiaomi Mi A1. Das war eines der ersten Geräte mit Android One, also einem möglichst wenig vom Hersteller verbastelten Android. Das ermöglichte dann viele Updates vom System, während andere Hersteller die neuen Versionen und Sicherheitsupdates schleppend oder gar nicht nachreichen.

Die Sicherheitsupdates haben aber Mitte 2020 aufgehört, seitdem kam da nichts mehr. Das Teil hat also diverse Sicherheitslücken, die wohl auch mehr oder minder gruselig sein können. Da das Handy aber noch funktionierte, sah ich nicht ein der geplanten Obsoleszenz nachzugeben. Irgendwann mehrten sich aber dann die Macken: Es wurde spürbar langsam, der Taster prellte, die Helligkeit nach dem Entsperren war häufig sehr dunkel, der Standort ist ziemlich ungenau und sprunghaft, der Fingerabdrucksensor will nicht mehr so richtig zuverlässig. Das habe ich dann alles zum Anlass genommen mal ein neues Handy zu kaufen.

Xiaomi ist ein chinesicher Hersteller. So richtig wohl fühlte ich mich damit aktuell auch nicht mehr. Mir fehlen zwar Beweise in jedwede Richtung, aber angesichts vom Politikum der 5G-Netzwerkausrüstung von Huawei und ZTE wollte ich einfach nicht mehr, auch wenn das Xiaomi Mi A1 ein durchaus solides Gerät ist.

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Matte Displayfolien bei hoher Pixeldichte

Bei Computerbildschirmen bevorzuge ich matte Oberflächen, damit ich keine scharfen Spiegelungen habe. Das ist inzwischen bei den meisten Laptops wieder der Standard. Bei Smartphones und Tablets ist es das aber nicht. Und so kann man sich dann überlegen, ob man eine entspiegelnde Folie dort aufklebt. Das klappt aber nicht, weil die Pixeldichte bei diesen Geräten viel höher ist. Schaut man zum Beispiel bei meinem alten Smartphone mit 403 PPI (Pixel pro Zoll), sieht das ungefähr so aus:

Man kann erkennen, wie viele Pixel da für einen einzigen Buchstaben aktiv sind, und wie klein die Pixel entsprechend sind. Lange Zeit hatte ich dort eine entspiegelnde Folie drauf. Wenn man aber ganz genau hinschaut, sieht man ganz unangenehme Farbsäume.

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Umfrage zum Warntag

Am 08.12.2022 war der Warntag, bei dem einmal alle Apps, Cell-Broadcast und Sirenen getestet worden sind. Um die Reichweite der Warnungen zu erfassen, hat das BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eine Umfrage erstellt, die allerdings unter der total unseriösen Domain warntag-umfrage.de verfügbar ist. Immerhin wird sie von der offiziellen Webseite des BBK verlinkt, das mit bbk.bund.de eine seriöse URL hat, deren Seriosität auch ohne Recherche zu erfassen ist.

Bei der URL bleibt es aber nicht, die Umfrage ist methodisch auch sehr zweifelhaft. Denn die ersten Fragen der Umfrage haben scheinbar nichts mit den Warnungen zu tun:

  • Wie alt sind Sie?
  • Welchem Geschlecht ordnen Sie sich zu?
  • Welchen allgemeinbildenden Schulabschluss haben Sie?
  • Welche beruflichen Ausbildungsabschlüsse haben Sie?

Wozu sind diese Fragen bitte relevant? Insbesondere das Geschlecht?

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Neuer Dungeon Crawler gesucht

In den letzten Tagen gab es einige Artikel zu Dungeon Crawler und Hack & Slash. Nachdem ich bei Divinity: Original Sin 2 mit den Quests so unzufrieden war, suchte ich nach einem neuen Spiel. Mir war gar nicht so klar, dass Hack & Slash mein Genre ist, bis ich einmal so überlegt hatte, welche Spiele ich früher so gespielt hatte. Ich hatte viele Jahre Diablo 2 gespielt und mochte einfach dieses Geschnetzel in irgendwelchen Dungeons. Spiele wie Gothic 2, die Borderlands-Reihe oder die Witcher-Reihe sind alles Beispiele für Rollenspiele, in der Abenteuer- oder Action-Variante. Auch Sacred 2 fand ich gut. Selbst so etwas wie Saint's Row oder GTA könnte man in die Action-Rollenspiele zählen. Wenn es eine tiefe Geschichte gibt, habe ich das gerne genommen. Daher war Witcher 3: The Wild Hunt eines der besten Spiele für mich.

Witzigerweise habe ich auch einige Echtzeitstrategiespiele wie Ashes of the Singularity, Supreme Commander oder Command & Conquer Generals gespielt. Dabei habe ich mich aber weniger auf Logistik und Ökonomie konzentriert, sondern wollte einen kleinen Zug aus coolen Einheiten zusammenstellen und damit dann beim Gegner in der Basis aufräumen. Bei Ashes geht das noch ziemlich gut mit deren Dreadnought-Mechanik, bei den anderen Spielen geht das allerdings weniger gut. Und so war ich dann immer eher schlecht in Echtzeitstrategiespielen.

Nun hatte ich nach Kandidaten aus dem Bereich der Hack & Slash gesucht, mit denen ich im weitermachen wollte. Über die Spielmusik hatte ich Crypt of the NecroDancer gesehen und das einmal angespielt. Es ist sein ganz eigenes Spiel, und ziemlich lustig. Aber es ist eher kurzweilig und ich kann das nicht sonderlich lange am Stück spielen.

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Blog, Wiki, Wissensdatenbank

Die Tage schrieb ich über Obsidian und Logseq. Das ganze hat mich noch einmal größer über das Festhalten und Teilen von Wissen nachdenken lassen. Einer der zu beobachtenden Unterschiede zwischen Konzepten ist die Verknüpfung der einzelnen Notizen miteinander. Hier setzen beide Programme weniger auf eine Hierarchie und mehr auf ein emergentes Netz aus Verknüpfungen. Das ist eine neue Art darüber zu denken, ich war immer sehr der Hierarchie verschrieben.

Diese Wissensdatenbanken sind eher die den privaten und lokalen Gebrauch gedacht, weniger zum Teilen. Trotzdem gibt es die Möglichkeit diese Datenbanken auch zu exportieren. Andere Leute hatten schon früher ein öffentliches Wiki, das allerdings nur sie selbst bearbeiten konnten. Somit war es sind Webseite mit Wiki-Software. Ein Wiki hat in der Regel keine Hierarchie, obwohl das je nach Software auch möglich ist. Vielmehr verknüpft man hier auch Themen miteinander, es gibt Links in die Zukunft, also zu Seiten die noch nicht existieren. Über so einen Link erstellt man dann die Seite.

Ein Wiki ist allerdings zum Entdecken neuer Seiten nicht so gut geeignet, die Inhalte sind eher auf Zeitlosigkeit angelegt. Das ist das Gegenteil einer Nachrichtenseite, bei der man immer die aktuellsten Artikel sehen möchte. Meine eigene Webseite hatte ich früher mit Sphinx erstellt, einem Programm für technische Dokumentation. Dort sind alle Seiten in einer globalen Hierarchie einsortiert, das entsprach meiner damaligen Wahrnehmung sehr gut. Allerdings sind einige Artikel dann schneller gealtert als andere, und neue Artikel konnte man sich nicht finden. Und so bin ich dann auf eine Software für Blogs umgezogen, Nikola.

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