Einträge über Code & Zahlen (Ältere Einträge, Seite 36)

Recht früh habe ich begonnen mit Computern zu beschäftigen, die Physik kam dann auch dazu. Im Physikstudium habe ich mich auf die Schnittmenge spezialisiert, die Computerphysik. Viele Dinge nehme ich nun mit dem Blick eines Naturwissenschaflers und Softwareentwicklers wahr. Entsprechend sind die Artikel in dieser Kategorie über Programmiersprachen, von mir geschriebene oder genutzte Software, Physik, quantitative Untersuchungen von Finanzthemen und weitere Dinge dieser Art.

Meinen Code findet man auf GitHub, meine dummen Fragen auf Stack Overflow. Auf Physics Stack Exchange habe ich auch einige Fragen gestellt und beantwortet.

Meine wissenschaftlichen Artikel aus der Studienzeit findet man auf arXiv und ORCID.


Abhängigkeitshölle mit Python

Im Vigilant Crypto Snatch Projekt nutze ich Python als Programmiersprache und Poetry zum Verwalten der Abhängigkeiten. Dabei hat sich mit der Zeit einiges angesammelt:

[tool.poetry.dependencies]
BitstampClient = "^2.2.8"
appdirs = "^1.4.4"
coloredlogs = "^15.0"
python = "^3.7.1,<3.11"
pyyaml = "^6.0"
requests = "^2.25.1"
sqlalchemy = "^1.4.27"
urllib3 = "^1.26.3"
krakenex = "^2.1.0"
python-dateutil = "^2.8.2"
click = "^8.0.0"
ccxt = "^1.74.11"

pandas = { version = "^1.3.4", optional = true }
scipy = { version = "^1.7.2", optional = true }
streamlit = { version = "^1.2.0", optional = true }
altair = { version = "^4.1.0", optional = true }
PySide6 = { version = "^6.3.0", optional = true }

Das Problem dabei ist, dass jedes dieser Pakete wieder neue Abhängigkeiten reinzieht. So hängt Streamlit wieder von Click ab, jedoch in einer älteren Version. So hatte Streamlit früher maximal Click 7 unterstützt. Ich musste also erst Streamlit aktualisieren, bevor ich Click 8 nutzen konnte. Poetry löst diese Abhängigkeiten alle auf und erstellt dann eine Liste mit allen Versionen, die passend sind.

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Von Click zurück zu argparse

Um meinen Python-Programmen ein Kommandozeileninterface zu geben, habe ich in letzter Zeit Click genutzt. Das ist als Ersatz für das Modul argparse aus der Python-Standardbibliothek gedacht. Zuerst war es mir suspekt, weil man es mit Dekoratoren baut. Aber mit der Zeit fand ich es ziemlich elegant. So sieht das hier für die Skripte mit denen ich meinen Blog verwalte aus:

@click.group()
@click.option(
    "--loglevel",
    type=click.Choice(["debug", "info", "warning", "error", "critical"]),
    default="info",
    show_default=True,
    help="Controls the verbosity of logging.",
)
def main(loglevel: str):
    """
    Utilities for my Nikola blog.
    """
    coloredlogs.install(level=loglevel.upper())


@main.command()
@click.option("--fix/--no-fix", default=True, help="Apply automatic fixes.", show_default=True)
@click.option("--validate/--no-validate", default=True, help="Perform validation of post meta-data.", show_default=True)
@click.option("--publish/--no-publish", default=False, help="Publish an automatically determined amount of posts today.", show_default=True)
@click.option("--build/--no-build", default=True, help="Build the blog with Nikola.", show_default=True)
@click.option("--upload/--no-upload", default=False, help="Upload the generated files to the live server.", show_default=True)
def make(fix: bool, validate: bool, publish: bool, build: bool, upload: bool) -> None:
    """
    Build the website and other auxiliary files.

    There are a couple of stages which can be enabled or skipped with the additional flags.
    """

    # …


@main.command()
def gui():
    """
    Start the GUI with Kanban board.
    """
    from .qtgui import main
    main()


if __name__ == "__main__":
    main()

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Versuchter Umstieg auf Wayland

Vor vielen Jahren wurde Wayland als Nachfolger für X11 entwickelt, ich habe den Umstieg ziemlich lange aufgeschoben, dafür gibt es verschiedene Gründe. Nun habe ich den Umstieg dann aber doch vollzogen und schreibe hier über die Hürden, die es gab.

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Präsenz auf Mastodon

Twitter scheint sich ja aktuell in einer Art Abrissparty zu befinden. Viele haben sich schon Accounts bei einem der vielen Mastodon-Server eingerichtet. Und ich bin jetzt auch dort, als @martin_ueding@bonn.social. Ich habe mir feediverse eingerichtet, mit dem ich automatisch meine Blogartikel auch auf Mastodon teilen kann.

Auf Twitter habe ich nur noch meine IFTTT-Aktion, die die Blogartikel vom RSS-Feed der Webseite nimmt und dort auch noch bewirbt. Ich schaue manchmal in die Reaktionen darauf, allerdings habe ich schon seit Monaten nicht mehr in den Feed bei Twitter geschaut. Es ist mir zu viel Empörung und zu wenig konstruktive Substanz. Außerdem tut Twitter so, als würde es einem menschlichen Kontakt bieten, was es allerdings nicht tut. Ich werde das erstmal noch so betreiben, damit man über Twitter meinem Blog folgen kann. Aber investiert bin ich in die Plattform nicht mehr.

Wie viel ich auf Mastodon mache, muss ich noch herausfinden. Es scheinen einige der Bonner*innen dort aktiv zu sein. Von daher könnte das durchaus eine nette Gruppe werden. Mal schauen, wie sich das so entwickelt.

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Feuer in der Hand im Chemieunterricht (2008)

Im Chemieunterricht in den USA haben wir einmal ein bisschen herumgespielt. In eine abgeschnittene Plastikflasche als Trichter haben wir einen Schlauch angeschlossen und so Erdgas eingeleitet. Die halbe Flasche haben wir dann mit Seifenblasenlösung gefüllt. Und so entstand eine recht feste Säule aus Seifenblasen, die jedoch mit Erdgas gefüllt waren.

Die konnte man dann auf seine Hand nehmen und anzünden.

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Registrierung für De-Mail

Als die De-Mail damals rauskam, war ich überhaupt nicht überzeugt von dem Konzept. Und das bin ich auch jetzt noch nicht. Es ist letztlich nur eine E-Mail die genauso wenig Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat wie die normale E-Mail. Aber dafür kostet sie je nach Modus Geld. Das erscheint mir technisch totaler Quatsch zu sein. Moderne E-Mail-Server verschlüsseln ebenfalls die Transportwege, da braucht es keine spezielle Neuentwicklung.

Der Witz daran ist, dass es per Gesetz sicher ist. Es ist technisch nicht so sicher, wie wirklich Ende-zu-Ende verschlüsselte E-Mail mit PGP oder S/MIME. Aber darum geht es im Kontakt mit Behörden nicht. Es muss rechtssicher sein. Und da wir uns als Gesellschaft anscheinend darauf geeinigt haben, dass die De-Mail als »gesegnete E-Mail« rechtssicher ist, und die normale E-Mail nicht, muss man damit entsprechend umgehen. Akzeptiert man das, kann man es sich sogar schönreden: Eine »Basis De-Mail« kostet Privatpersonen nichts. Und für das Äquivalent zum Einschreiben sind nur 0,78 EUR fällig, günstiger als ein normaler Brief. Man spart also Geld, wenn man mit behörden kommunizieren muss.

Man muss bei der Implementierung als technisch versierter Mensch einfach mal wegschauen können. Ein Stück Papier in einem Briefumschlag ist ja auch nicht sicher. Unterschriften mit einem Stift kann man einfach fälschen. Von daher ist De-Mail jetzt halt einfach so.

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Texteingabe mit externer Tastatur unter Android

Um längere Texte auf dem Handy oder dem Tablet zu schreiben, habe ich mir mal eine Bluetooth-Tastatur gekauft, eine Logitech K380. Das funktioniert auch ziemlich gut, allerdings ist die Texteingabe etwas anders, als man das von einem Desktop-Rechner oder Laptop kennt.

Zum Beispiel kann man unter Windows oder Linux mit Strg+Rücktaste ein ganzes Wort löschen. Unter Android macht das aber je nach App etwas anderes. In Google Keep zum Beispiel verschiebt es die aktuelle Notiz in den Papierkorb. Wenn ich also nur ein Wort löschen möchte, ist die ganze Notiz plötzlich weg. Das ist sehr nervig.

Umschalt+Leertaste macht unter Linux nichts besonders. Unter Android wechselt das aber die Sprache der Tastatur, also das Tastaturlayout. Das ist eher nervig, wenn man mal die Umschalt-Taste zu lange festgehalten hatte.

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Neues Tablet lädt nicht mehr

Die Freude an dem neuen Samsung-Tablet hat leider plötzlich nachgelassen. Es steckte von Anfang an in einer Hülle, die per Magnet dem Tablet kommuniziert, wenn sie aufgeklappt wird. Daher brauchte ich den An-Aus-Taster nicht so häufig bedienen. Aber ich habe plötzlich gemerkt, dass der nicht mehr geht! Und die Taste für leiser ging auch nicht mehr. Lauter ging jedoch noch.

Ich habe im Internet gesucht, es gibt diverse Leute bei denen Tasten defekt sind. Das kommt natürlich vor, wenn eine Firma so viele Geräte verkauft und mal eine Taste defekt ist. Jedoch war das Gerät ja ganz neu und ich habe damit nicht viel gemacht, davor gingen die Tasten auch noch gut. Es war also irgendwie ein merkwürdiger Fehler.

Als nächstes schrieb ich den Händler an, der hat nur mit einem Textbaustein geantwortet und ich sollte das Gerät einschicken. Damit hatte ich dann nach dem Wochenende gewartet, ich wollte das Tablet vielleicht noch nutzen.

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Besuch im Deutschen Museum in Bonn

Wir waren im Deutschen Museum in Bonn-Plittersdorf. Dort war ich zuletzt als Kind, und fand es sehr spannend dort. Und jetzt kann ich die Sachen aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten. Natürlich hat sich das Museum auch weiterentwickelt, der Schwerpunkt ist jetzt bei künstlicher Intelligenz. Auf der Webseite sah die Aufbereitung sehr vielversprechend aus. Vor der Tür steht wie gehabt der Transrapid.

Innen gibt es zuerst einen kleinen Rundgang durch die Jahrzehnte der Nachkriegszeit, einige Erfindungen und alles zum Anfassen. So hatten sie als erstes ein Theremin, ein Musikinstrument das durch elektrische Felder gesteuert wird und entsprechend ohne Anfassen gespielt werden kann.

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Neue Gruppierung der Schlagwörter

Ich hatte vor einigen Monaten die Seite mit Schlagwörtern umgestellt. Dort hatte ich die Schlagwörter nach Kategorien wie Behörden, Kommunen oder Programmiersprachen unterteilt. Das erschien mir damals besser als eine große flache Liste aller Schlagwörter. Das System hatte ich ausgebaut, allerdings blieb immer noch ein Block mit diversen Schlagwörtern übrig. Zum Suchen war es auch nicht optimal, man musste sich zuerst überlegen, in welcher Kategorie ein Stichwort eigentlich sein müsste.

Und so habe ich versucht die Kategorien möglichst ohne Überlappungen zu definieren. Das geht aber häufig einfach nicht. Was ist mit Google oder Spotify als Firma und als Produkt? Ist das Tag jetzt bei Firmen oder bei Software einzusortieren? Wie ist es mit JavaScript, das ist bestimmt eine Programmiersprache. Aber so etwas wie Mathematica ist Sprache und Produkt gleichzeitig. Außerdem hatte ich häufig Kategorien mit sehr vielen oder sehr wenigen Einträgen, das war ebenfalls unbefriedigend.

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